Das Gedächtnis der Natur. Das Geheimnis der Entstehung der Formen in der Natur

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Das Gedächtnis der Natur. Das Geheimnis der Entstehung der Formen in der Natur


Authors: Rupert Sheldrake
Catalog: Book
Media: Gebundene Ausgabe
Release Date: 1990
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Customer Review:
Nicht schlecht, aber ein bißchen zu lang
Ich habe mich an manchen Stellen ganz schön durchkämpfen müssen. Sheldrake selbst bezeichnet das Buch als populärwissenschaftlich, aber es ist an vielen Stellen rein wissenschaftlich und deshalb für einen Nicht-Biologen schwer zu verstehen. Sheldrake erzählt und erzählt und kommt einfach nicht zum Punkt. Erst auf den letzten fünf Seiten kommt er zum Punkt, wobei er aber immer noch nicht richtig erklärt, was die morphischen Felder sind. Sie bedeuten jedes Mal etwas anderes. Nicht einmal das Glossar erklärt den Begriff richtig und allgemeinverständlich. Der Autor hätte sein Buch auch "Einführung in die Naturphilosophie" nennen können. Das hätte den Leser etwas besser darauf vorbereitet, dass der Autor viel über Naturwissenschaften philosophiert. Was man dem Autor zugute halten muss, ist, dass er sich nicht nur mit Biologie auskennt, sondern auch viel über Physik, Chemie und Soziologie weiß. Obwohl ich seine Ausführungen über die morphischen Felder überzeugend finde, werde ich das Gefühl nicht los, dass seine Philosophie etwas esoterisch angehaucht und damit etwas unwissenschaftlich ist. Außerdem kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass er die Philosophie über die morphischen Felder aus der Physik hat und auf Biegen und Brechen daraus eine biologische Philosophie machen will. Hätte er sich etwas kürzer gefasst, wären aus dem Buch sicher nur etwas mehr als 100 Seiten geworden. Ich hoffe, dass sein anderes Buch "Der siebte Sinn des Menschen" verständlicher geschrieben ist.
Absoluter Knaller!
Leider werden neue Weltmodelle immer von der konventionellen Wissenschaft unterdrückt, belächelt und im Keim erstickt, da die eigene Reputation vieler Wissenschaftler auf dem Spiel steht.
Zugeständnisse gibt es in dem Metier leider nicht.
Deshalb ist es für jeden Wissenschaftler ratsam, sich vor der Veröffentlichung solcher Theorien, wie der von Sheldrake, erst einmal in der "Szene" auf konventionelle Weise zu profilieren.

Sheldrake vermittelt ein Weltmodell, das ins Metaphysische abzugleiten vermag. Er bezieht sich auf höhere Organisationsformen von universellem Charakter. Oft muss er aufpassen, nicht ins anthroposophische abzugleiten, da sonst die Glaubwürdigkeit gefährdet ist.

Letztlich geht es um Morphogenetische Felder und die Annahme, das Gene und deren Produkte nicht allein für Form und Gesamtcharakter eines Organismus verantwortlich sein können.

Es werden diverse Beispiele aufgeführt.

Da es sich um eine recht komplexe Mateterie handelt, ist eine naturwissenschaftliche Beweisführung wohl auch noch auf Jahre hin ausgeschlossen.

Was aber leider oft bei Naturwissenschaftlern vergessen wird ist: Die Natur ist wesentlich komplexer als, wir es annehmen. Sei es die Physik oder die Chemie (von der Biologie garnicht erst zu reden). Da Sheldrake sich mit einem der wohl der schwierigsten -aber zugleich auch spannensten- Themen befasst, ernetet er harsche Kritik der sog. "Fachwelt".

Als Naturwissenschaftler kann ich seinen Text sehr gut beurteilen. Was Sheldrake schreibt, liegt durchaus im wissenschaftlich Möglichen. An alle anderen Naturwissenschaftler gewandt deshalb meine Warnung: man sollte immer bedenken: Es gibt nichts, was es nicht gibt.

Um zum heutigen Weltbild zu gelangen, bedurfte es auch vieler falscher Theorien. Und vielleicht ist unser heutiges Weltbild auch falsch. Aber erst durch das Durchdenken vieler Theorien gelangt man zu einem Weltbild. Dieses Buch wird wegen seiner Thesen regelrecht verteufelt. Vielleicht ist es gerade dieser ketzerische Touch, der das Buch so unendlich spannend macht.

Absolut lesenswert.
Mit 50jähriger Verspätung
Dieses Buch bringt nichts wesentlich neues gegenüber dem Werk von Jean Gebser : 1. Abendländische Wandlung (1945) - dieses zwar nicht in allen Teilen einwandfrei - und 2. Ursprung und Gegenwart (1949 - 1953). Darin werden, abgestützt nicht nur auf
die wissenschaftliche Evolution sondern auf eine Änderung in allen Bereichen der Kultur, Kunst inbegriffen, nachgewiesen, dass das rationale Denken sowie andere, mit diesem verbundene
Aspekte des westlichen Bewusstseins sich zu ändern begonnen haben in einem von Jean Gebser als "a-rational" bezeichneten Sinn.
Leider sind die beiden Bücher meines wissens schon längst vergriffen und nur noch in Bibliotheken zu finden. Eine englische, vereinfachte Version mit Kommentar (ich kenne sie nicht) dürfte noch im Handel sein.

Books:

  1. Wiedergeburt der Natur. (7345 534)
  2. Der Staub der Sterne. Leukämie - die Zwangslage, die Grundsätze der Wissenschaft, die Entstehung von Krebs, das Phänomen der Genetik, ein Blick in die geklonte Zukunft
  3. Die Neue Biologie. Sonderausgabe. Evolution und Revolution in der Wissenschaft vom Leben
  4. Der Baum der Erkenntnis. Die biologischen Wurzeln des menschlichen Erkennens
  5. Die Wiedergeburt der Natur
  6. Stoffwechselphysiologie
  7. Fortpflanzung und Entwicklung
  8. Reaktionen in Physik, Chemie und Biologie
  9. Das Kaiser-Wilhelm-Institut für Biologie
  10. Pharmazeutische Biologie. Molekulare Grundlagen und klinische Anwendungen

Books

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