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Systematik bringt Überblick
Wer in der Artenvielfalt der Biologie oder auch in anderen Fachgebieten einen wirklichen Überblick gewinnen möchte, kommt an einer guten Systematisierung nicht vorbei. Für das Gebiet der Botanik ist man mit diesem Buch bestens gerüstet, um sich den gewünschten Durchblick zu verschaffen. Ich hätte mich darüber gefreut, wenn das Thema etwas aufgelockerter präsentiert worden wäre. Die Textpassagen erscheinen nicht nur wegen der vielen Fachbegriffe endlos. Die Zuordnung zu sogenannten "Stammbäumen" erfolgte hier nicht und damit wurde eine Chance vertan, schnell einen guten Überblick zu verschaffen. Die Beschreibung der verschiedenen Merkmale gefiel mir dagegen gut, hier hätte ich mir einige tabellarische Zusammenfassungen gewünscht. Insgesamt wurde die Pflanzensystematik zwar umfassend und vollständig behandelt, aber die Werkzeuge der übersichtlichen Systematisierung wie Gegenüberstellungen, Tabellen und Verzweigungen wurden leider nicht benutzt. Dieses Buch würde ich Studenten der Biologie, aber auch erfahreneren Mitarbeitern in öffentlichen Einrichtungen und Wissenschaftlern empfehlen. Sie müssen allerdings etwas Ausdauer mitbringen und sollten sich zusätzliche Aufzeichnungen anfertigen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
empfehlenswert
Studentenrezension: Mit diesem Buch wird ein allgemeiner Ueberblick ueber alle Bereiche der Methodik der Pflanzensystematik gegeben. Im ersten Teil werden die grundlegende Begriffe definiert, die Hauptphasen in der Entwicklung der Systematik behandelt, Artkonzepte, Artbildungsprozesse sowie die Regeln der Nomenklatur dargestellt. Im zweiten Teil werden nun die methodischen Ansaetze der Pflanzensystematik behandelt, wobei diese sich im Wesentlichen an den Merkmalen oder Merkmalskomplexen orientieren, die zu einer bestimmten Periode dominierten. So wird der Bogen von klassischen Merkmalen aus Anatomie, Morphologie und Cytologie ueber Chromosomenmerkmale und Kreuzungsstudien zu chemotaxonomischen und molekularbiologischen Befunden gezogen. In einem letzten Kapitel werden das Homologiekonzept und die verschiedenen Theorien zur Erforschung stammesgeschichtlicher Zusammenhaenge betrachtet. Ein Vorteil des Buches liegt darin, dass die vielen verschiedenen Merkmalsgruppen und Theorien etwa gleichrangig behandelt werden, also keiner bestimmten Richtung oder keinem einzelnen Trend Vorrang gegeben wird. Dem Leser wird somit ein Ueberblick der verschiedenen Techniken, theoretischen Grundlagen und Auswertungsverfahren gegeben. Allerdings bleibt es dem Anwender ueberlassen, welcher der dargestellten Methoden und Theorien er folgen wird. Das Buch ist klar gegliedert, mit vielen Zeichnungen, Schemata und einigen schwarz-weiss-Fotos versehen, die den Stoff veranschaulichen und somit dem Preis durchaus angemessen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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