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Zwangs-Durchsetzung des Sharia-Rechts
Auch der Islam ist seit seinen Ursprüngen beim Krieger, Kaufmann und Karawanen-Räuber Mohammed (siehe auch Gustav Ruhland dazu) mit einem erheblichen Gewalt-Potential belastet...die Zwangs-Durchsetzung des Sharia-Rechts (führte etwa im Süd-Sudan zum Ausbruch des Bürgerkrieges zwischen Muslime einerseits und Christen und Animisten andererseits), das Dhimmi-System das Ungläubige Leute zu Abgaben verpflichtet und die grundsätzliche Feindschaft gegenüber Polytheisten lassen die Grenzen zwischen Islam und politischem Islamismus desöfteren verschwimmen...Klerikal-Faschismus ist auch eine Form kapitalistischer Herrschaft und Unterdrückung.
Verbrechen gehören seit Jahrhunderten zum Rhythmus des Islam. 1860: Massaker an den griechischen Katholiken in Damaskus nach einem von moslemischen Autoritäten ausgerufenen djihad. 1861: Massaker an Christen im Libanon, die von den Armeen Napoleons III gerettet wurden. 1894-96 zur Zeit der Dreyfus-Affaire: Massaker an den Armeniern im osmanischen Reich. 1915-16: Völkermord an den Armeniern in der gesamten Türkei, Zwangskonversion von Kindern, Frauen und Mädchen, die als Kriegsbeute geschwängert wurden, um echte Muslime zu produzieren. 1923: Ausweisung aller Griechen aus der Türkei (1 Million Ausgewiesene). 1948: Pogrome in Kairo. 1952: Brand jüdischen Eigentums in Kairo. 1952-1961: Säuberung Ägyptens, Ausreise aller "Ausländer". 1956: Ausreise aller "Ausländer" und Juden aus Tunesien. 1954-1962: Ausreise der Ausländer aus Algerien: Der Krieg war ein djihad (ein Moudjahidin ist ein "Kämpfer des djihad"). In den Jahren 1960-90: Massenflucht der Christen aus dem Nahen Osten (Libanon, Türkei, Syrien, Irak). Ende der 1960er Jahre: Organisierte Ausreise der Juden aus Marokko. 1970-80: Die ausländische Bevölkerung (Italiener, Franzosen, Griechen, Malteser, Spanier) in Marokko wurde auf ein Viertel reduziert: Ihr Anteil sank nach der "Marokkanisierung" von Arbeitsplätzen, Vermögen und Unternehmen von 400 000 auf weniger als 100 000. 1978-90: In ihrem eigenen Land massakrierte Kopten. 1980-90: Völkermord an den Christen und Animisten im Sudan (1 Million Tote); Versklavung der Gefangenen. 1976-96: Ein Viertel der Bevölkerung in Timor durch Muslime eliminiert. 1980er und 90er Jahre: Massaker an den Christen in Indonesien und im Süden der Philippinen. 1990er Jahre: Ermordung von einheimischen oder als Touristen eingereisten Ausländern in Algerien, Ägypten usw. 1990 und in den darauf folgenden Jahren: Pogrome an zumeist christianisierten Chinesen in Indonesien. Und so weiter und so fort.
Stehen die Tatsachen erst einmal fest, kann man sie in Bezug setzen mit dem "Manifest", mit "Mein Kampf", mit dem "Koran" um herauszuarbeiten, was in diesen grundlegenden Texten die Gläubigen dazu bringt, diejenigen umzubringen, die ihren Glauben nicht teilen. Das "Manifest der kommunistischen Partei", der heilige Text des Marxismus, und andere "Korane" des Marxismus rechtfertigen die Ausrottung der schädlichen Klassen. "Mein Kampf", der Grundlagentext der Nazis, behauptet die erträumte Überlegenheit eines Volkes. Der "Koran" ist unzweideutig. Er bejaht die Überlegenheit der erwählten Rasse wahrhaft Glaubender, die im Namen dieser Überlegenheit aufgefordert sind, die "Ungläubigen" zu töten, zu erdrosseln, zu morden, zu foltern, sie die "Jizya" zahlen zu lassen. Die Muslime erklären: "In diesem Buch gibt es 123 Verse, die zum Töten und zum Kriegführen auffordern", der bekannteste lautet "Tötet die Ungläubigen, überall da, wo ihr sie findet".
Die Islamisierung Europas schreitet immer schneller voran, aber keine Angst: Der Islam ist tolerant, das sagen auch die Muslime und ihre Helfershelfer. Natürlich widerlegt alles diese Behauptung. Im Arabischen entspricht "dhimmi" dem Begriff "toleriert". Ein "dhimmi" ist ein Jude oder ein Christ, dessen Präsenz in den eroberten Gebieten der Islam tolerieren soll. Die Gesetze der Scharia in Bezug auf die "dhimmi" sind zahlreich. Sie unterliegen Sondersteuern. Es ist ihnen untersagt, ihre Kultstätten (Kirchen oder Synagogen) zu errichten, vergrößern oder restaurieren. Ihr Kult ist nicht verboten, aber er muss diskret sein (Glocken läuten nicht). Ihre Zeugenaussage gegen einen Muslim wird nicht anerkannt. Sie werden zum Tode verurteilt, wenn sie eine Muslima heiraten oder Bekehrungseifer an den Tag legen. Sie können keine Ehrenämter übernehmen. Sie werden dazu verpflichtet, für den djihad aufzukommen, um neue Gebiete zu erobern. Ihr Land heißt "fey", es ist eine Kriegsbeute. Der siegreiche Islam entscheidet über die "Rechte", die er den "dhimmi" überlässt: Verhandeln sind nicht möglich. Der "dhimmi" ist ein ehemaliger "harbi", der den Sieg des Islam akzeptiert hat. Damit ist er vor den Gesetzen des djihad "geschützt", die Sklaverei, Massaker, Plünderungen und die Aufteilung der Beute gestatten. Aus dem "Schutz" folgerten die Helfershelfer die "Toleranz" des Islam. Wenn die "dhimmi" aufmucken und rebellisch werden, dann werden sie wieder zu "harbi", und die Gesetze des djihad gelten für sie. Das Dasein als "dhimmi" "die Unterwerfung unter die ungerechteste Ordnung, die es auf der Welt jemals gab" verbreitet sich überall in der westlichen Welt.
Siehe auch Jaya Gopals "Gabriels Einflüsterungen".
Theorie mit Fragezeichen
Wie bei all seinen Büchern legt der französische Soziologe und Islamkenner Gilles Kepel ein mit Fakten fundiert untermauertes Werk vor. Das "Schwarzbuch des Dschihad" behandelt die modernen islamisch fundamentalistischen und jihadistischen Strömungen, die im öffentlichen Diskurs üblich als "Islamismus" charakterisiert weden.
Kepel argumentiert soziologisch, da die Verzahnung der islamistischen Ideologie mit den Kreisen (arbeitslose Jugend und Akademiker, Händler und Beamte, Mittelstand) der bisherigen "Verlierer" der Moderne in der islamischen Welt als Maßstab für Erfolg und Misserfolg benutzt. Aufbauend auf einer "Vier-Phasen-Historie" kommt er zu dem Schluß (Stand: Ende des 20. Jahrhundert), dass der Islamismus im Niedergang begriffen sei. Auch der Jihadismus ist nur noch eine mediale Inzenierung, um die schwindene Mobilisierung zu kaschieren. Aufgrund der Entwicklungen nach dem 11.09.2001 muss diese Theorie angezweifelt werden. Trotzdem als Denkanstoss und Überblick über die Historie zu Empfehlen. Punktabzug aufgrund der Aktualität.
Die Wurzeln des Islamismus
Das vorliegende Werk gehört sicherlich zu den besten in der letzten Zeit erschienen Werken. Positiv ist festzustellen, dass der gesamte historische Prozess der Islamismus Bewegung in allen Ländern dargestellt ist. Es erweisst sich schlicht als echte Fundgrube von Details, die auch etwa den Bosnienkonflikt, oder den Konflikt in Tschetschenien berühren.
Die Schlussfolgerung allerdings, das der Fundamentalismus im Rückgang, das Attentat vom 11.09.01 ein letztes Aufbäumen ist, erscheint mir jedoch auch nach Lektüre des ausgezeichneten Buches als nicht ganz schlüssig, deshalb ein Stern Abzug. Ansonsten ist es fachlich allen anderen Büchern vorzuziehen, die in der Regel von Jonalisten geschrieben worden sind!
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