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Von Prominenten und allzu Prominenten
Nützlich zu wissen, wie breit die Front der Kriegsgegner in diesem Fall ist. Wichtige und klare Beiträge wie die von G. Grass lohnen die Veröffentlichung. Man muss nur aufpassen, nicht Prominentengläubig zu werden. Denn manch einer der Beiträge vertritt im Grunde eine nicht weniger imperialistische Politik wie G.W. Bush, nur mit konkret anderer Interessenslage. Clausewitz' klassischer Satz, dass der Krieg die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln ist, sollte man geistig als Vorwort nehmen, um zu verstehen, dass die Verfechter einer "friedlichen Entwaffnung" des Irak auch nur den Einfluss einer Großmacht über das Selbstbestimmungsrecht der irakischen Völker stellen.
Griffige Argumente gegen den Krieg sind wichtig, ersetzen aber nicht die Analyse der Kriegsursachen und die Perspektive, wie Kriege aus der Welt geschafft werden können. Beides bietet das brandneue Buch von Stefan Engel: Götterdämmerung über der "neuen Weltordnung"!
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