Customer Review:
naja..
an sich ist dieses Buch nett geschrieben. Es zeigt Frederic Vester's fesselnden Denkansatz des "Vernetzten Denkens" in verständlicher Weise, und beinhaltet auch einige interessante Argumente, z.b. was Energie und Energieverbrauch betrifft.
Das Buch ist eine Art Zusammenfassung der Wanderausstellung der "Studiengruppe für Biologie und Umwelt" mit dem gleichnamigen Titel wie das Buch.
Darum ist es auch eher einfach geschrieben. Für meinen Geschmack sind zuviel Abbildungen( was sich aber bei einem Buch ausgehend von einer Ausstellung anders schwer machen lassen wird.)
Wer schon andere Vester-Werke gelesen hat, sollte lieber die Finger von diesem Buch lassen, es ist zwar interessant, jedoch im Vergleich zu anderen Büchern des hervorragenden Autors eher schwach, darum nur 4 Punkte statt 5.
Als Einstieg in die Materie sicher zu empfehlen.
Ein Einstieg in den Ausstieg des eindimensionalen Denkens
Auf anschauliche Weise stellt Vester die Komplexität des Zusammenspiels zwischen Systemen dar. Die Message, daß die Nichtbeachtung von Verknüpfungen zwischen den Bestandteilen eines Systems zu ernstzunehmenden Problemen führt, wird gut vermittelt.
Anhand von Beispielen wird aufgezeigt, was beim Eingriff in bestehende, funktionierende Systeme falsch gemacht wurde und wie es besser gemacht werden könnte (Stichwort ganzheitliches, kybernetisches Denken).
Was allerdings offen bleibt ist, wie der Leser Vesters Forderung nach vernetzten Denken nachkommen kann, wie ganzheitliches Denken und das Begreifen von übergreifenden Zusammenhängen erlernt und umgesetzt werden kann.
Fazit: Die Probleme des eindimensionalen Denkens und Handelns werden gut dargestellt, ein Werkzeugkasten zur Problemlösung wird nicht mitgeliefert. Vielleicht gibt uns ein anderes Buch von Vester Aufschluß darüber.
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