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Erinnerungskurs für Rot-Grün-Anhänger
Das Buch ist äußerst lesenswert, die Beiträge durchweg auf hohem Niveau, gut recherchiert und glücklicherweise ohne Zugeständnisse an die 'Staatsräson' formuliert. Die Rechtfertigungen für deutsche Kriegsteilnahmen werden mit spitzen Fingern in die Luft gehalten und der Lächerlichkeit preisgegeben. Wer angesichts der ostentativen Zurückhaltung unserer neu gewählten Regierung hinsichtlich Irak an neu errungene Prinzipienfestigkeit glaubt, dem sei dieses Buch als Gegenargument ans Herz gelegt. Wäre ein Krieg dort nutzbringender, wäre die die Argumentation sicher entlang anderer Linien verlaufen.
Seht ihr nicht die Pyramide in Eurem eigenen?
Mit den Begriffen tendenziös und voreingenommen werden gegenwärtig gern unübliche Ansichten verunglimpft, und auch dieses Buch wird nicht darum herumkommen. Als Aufkochen völlig überholter fundamentalistischer Positionen und üble Verschwörungs-Paranoia wird es in die Ecke gestellt werden und sich schämen müssen. Daß es eine sauber recherchierte Sammlung von Erinnerungen an die verdrängten Ideale ist, die aus unerfindlichem Grund immer noch mit Fischer assoziiert werden, macht alles noch schlimmer. Armes Buch!
Hervorragende Hintergrundinformationen über den Kosovo-Krieg
Wer wissen will, warum wirklich der Krieg gegen Jugoslawien geführt wurde, sollte dieses Buch lesen. Besonders interessant: Die Beiträge von Christian Y. Schmidt (Autor von "Wir sind die Wahnsinnigen")über die Grünen, von Schmidt-Eenbohm über die Finanzierung der UCK durch deutsche Geheimdienste. Ein Buch, daß man besonders grünen Bellizisten auf den Gabentisch legen sollte.
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