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Islamistisches Patriarchat
Der Islamismus und seine versuchte Durchsetzung der Scharia als Verhaltens-. und Rechts-Paradigma ist ein reales Problem.
Leider gibt es nach Expertenschätzungen etwa 7 Millionen aktive Kämpfer für das internationale Patriarchat, die in etwa 60 Ländern operieren.
Marokko wird dabei eine wichtige Rolle als Sprungbrett auf unseren Kontinent spielen", sagte schon vor längerer Zeit ein Veteran der deutschen Sicherheitsszene gegenüber der WELT. "Wir müssen uns diese Szene genauer anschauen." Nach den Anschlägen vom 11. März 2004 in Madrid, wo marokkanische Dschihadisten involviert waren, und dem Mord an dem niederländischen Aktionskünstler Theo van Gogh, ebenfalls durch einen Mann marokkanischer Abstammung, scheint die jüngste Terrorserie in London ebenfalls einen marokkanischen Hintergrund zu haben - vorerst personifiziert in dem verdächtigen Mohammed al-Garbuzi.
Viele alteingesessene Bürger fühlen sich einfach nicht mehr wohl. Sie haben persönlich vielleicht gar keine schlechten Erfahrungen mit Ausländern gemacht, aber sie sind in ihrer Straße nicht mehr zu Hause. Gehen Sie doch einmal bei uns in Neukölln durch die Sonnenallee - dann wissen Sie, was ich meine! Menschen, die seit Generationen hier wohnen, können mittlerweile nicht einmal mehr die Schilder in den Auslagen der Geschäfte lesen, weil sie des Arabischen oder Türkischen nicht mächtig sind. Die Leute sagen sich: „Das ist Beirut oder Bagdad, aber nicht mehr meine Sonnenallee!" Sie ziehen fort. Und das sehen nicht nur die Deutschen so. Unlängst erst sprach mich ein Türke an: „Das könnt ihr doch nicht zulassen, das ist doch kein deutsches Straßenbild mehr!" Meine Antwort: „Wir sind ein liberales Land." Da hat er nur den Kopf geschüttelt. Ausländer reagieren häufig mit Unverständnis darauf, daß wir Fehlentwicklungen nicht stärker entgegentreten.
Schönreden und Wegschauen ist die gescheiterte Integrationspolitik der letzten 25 Jahre. Bedauerlicherweise neigte man in den achtziger Jahren, als die Stellen der Ausländerbeauftragten - so hießen die damals - geschaffen wurden, dazu, sie bevorzugt mit Gutmenschen und sozialromantischen Multikulti-Träumern zu besetzen. Und das hat sich bis in die jüngste Zeit fortgesetzt.
Integrationsbeauftragte verstanden sich damals als Anwälte der Interessen der Ausländer und Einwanderer, während sich heute allmählich durchsetzt, daß sie genauso Vertreter der Gesellschaft gegenüber den Migranten sein müssen.
Bis vor kurzem hat die breite Öffentlichkeit Ehrenmorde für ein Phänomen in Ostanatolien gehalten. Ist es nicht erstaunlich, wie normal es uns offenbar erscheint, daß diese Verbrechen nun eben auch hierzulande stattfinden?
Ich weiß nicht, ob „normal" der richtige Begriff ist, gleichwohl ist die Resonanz auf Gewalttaten unterschiedlich. Es liegt in der Tat eine gewisse Doppelmoral darin, daß es viele zum Beispiel weit mehr empört, wenn Ausländer rechtsextremistischer Gewalt zum Opfer fallen, als wenn türkische Frauen aus Gründen der Familienehre erschossen, erschlagen oder gepeinigt werden. Vermutlich hängt das mit der deutschen Fixierung auf den Nationalsozialismus zusammen, die ich zwar verstehen kann, die aber nicht davon ablenken darf, was heute in unserem Land passiert. Wir müssen uns klarmachen, daß diese Ehrenmorde die Spitze eines Eisberges mannigfacher Formen der Unterdrückung von Frauen darstellen und daß diese wiederum die Spitze des Eisberges der Probleme und Gefahren sind, die die Existenz von Parallelgesellschaften in unserem Land birgt.
Zwangsehen müssen strafbewehrt werden, moslemische Mädchen müssen an allen Schulfächern teilnehmen, Kopftücher müssen als Symbol der Unterdrückung der Frau klar benannt werden. Sprach- und Integrationskurse müssen Pflicht werden. Deshalb dürfen auch Kindertagesstätten in Segregationsgebieten nicht länger als Spielschulen und Lernort des Sozialverhaltens verstanden werden, sondern sie sind dort eine schulvoraussetzende Bildungsinstanz zur Vermittlung elementarster Kulturtechniken. Das setzt voraus, daß die Kinder überhaupt dort hingeschickt werden. Das tun aber viele Eltern nicht, wenn es Geld kostet und die Oma es umsonst macht. Das heißt konkret Kindergartenpflicht in diesen Gebieten.
Das heißt, die Kultur der Einwanderer mit einem starken Sozial- und Rechtsstaat herauszufordern
Der Berliner Bezirk Neukölln gilt mehr noch als Kreuzberg als der soziale und ethnische Brennpunkt in der Bundeshauptstadt. Von den etwa 307.000 Einwohnern sind knapp über 30 Prozent Ausländer. 70 Prozent der jugendlichen Ausländer Neuköllns haben keinen Schulabschluß, 80 Prozent der Straftäter sind ausländischer, 85 Prozent der Verbrechensopfer deutscher Herkunft.
Nach einer aktuellen Umfrage der Berliner Morgenpost stimmten 83 Prozent der Befragten der Aussage zu, Deutsche und Ausländer lebten in bestimmten Stadtteilen Berlins so stark voneinander separiert, daß man mit Recht von „zwei getrennten Gesellschaften" sprechen kann. Wer solche Signale noch länger ignoriert, der wird einmal ein ebenso böses Erwachen erleben wie 1989 das SED-Politbüro
Traurig aber wahr: Frauenrechte sind nach wie vor ein Thema
Es ist so, auch wenn es nicht in unser oft politisch korrektes Weltbild paßt: Im Islam sind Frauenrechte bei Weitem nicht so akzeptiert und gewährleistet wie bei uns. Zwangsehen, die Möglichkeit, mehrere Ehefrauen gleichzeitig zu haben, das von einigen Gelehrten - auch in Europa wie zuletzt in Spanien - geforderte Gebot der körperlichen Züchtigung, der Schleier, Äußerlichkeiten wie das auch bei uns zu beobachtende Hintereinandergehen von Mann und Ehefrau - das alles spricht eine klare Sprache. Das Verdienst des Buches ist es, dies klar und faktenreich herauszuarbeiten. Die Stellung der Frau im Islam muß dringend reformiert werden und sich - soweit die Angehörigen dieser Religion in Deutschland leben - an den Bestimmungen des Grundgesetzes orientieren. Mann und Frau sind in ihren Rechten gleich. Da gibt es keine Verhandlungsmasse. Diese Schlußfolgerung muß man ziehen nach dieser Lektüre.
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