Bedingungen der Freiheit

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Bedingungen der Freiheit


Authors: Ernest Gellner
Catalog: Book
Media: Gebundene Ausgabe
Release Date: 1995
Publisher: Klett-Cotta
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Kategorien - Politik & Geschichte - Gesellschaft - Überblick

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Die Welt in 1994 bei Ernest Gellner
Ernest Gellner wird Ihnen sehr gefallen, wenn Sie Rationalität, Klarheit und einen guten Sinn für Humor schätzen. Wenn jemand mit diesen Qualitäten eine Karriere als Anthropologe und Soziologe an der London School of Economics und in Cambridge verfolgt, dann freut sich nicht nur die Wissenschaft, aber auch jeder, der jemals ein Buch von Ernest Gellner gelesen hat.

„Bedingungen der Freiheit" ist die Welt im Jahre 1994 bei Ernest Gellner. Dieses Buch zeugt von einer umfassenden Kenntnis der Weltgeschichte und der aktuellen Weltkarte der Kulturen. Gellner ist als Anthropologe in der Lage, die verschiedenen Gesellschaften in der Menschheitsgeschichte zu analysieren und zu vergleichen, und genau das tut er in diesem Buch.

Es geht vor allem aber darum, zu verstehen, welche Eigenschaften es sind, die die moderne westliche Gesellschaft prägen und was sie von den bisher bekannten Gesellschaftsstrukturen unterscheidet. Das Konzept der Zivilgesellschaft spielt in diesem Kontext eine besondere Rolle. Nach Gellners Meinung ist dieser Begriff eine bessere Definition dessen, was in dem schwierigen Prozess den heute bestimmte Völker auf dem Weg der "Demokratisierung" durchmachen, notwendig ist.

Die muslimische Welt wird in diesem Buch extensiv behandelt. Gellner schreibt: "Die muslimische Welt zeigt eine entschiedene Tendenz zur Errichtung einer Umma, einer übergreifenden Gemeinschaft, die auf dem gemeinsamen Glauben und der Durchsetzung seines Rechts beruht."
Das Konzept der Umma ist wichtig und wird dann in dem Buch öfters angewendet, sei es in Bezug auf die Protestantische Ethik (die erfolgreiche Umma) sowie auf den Marxismus (die säkulare Umma).

In der Betrachtung der verschiedensten Weltzivilisationen gelingt es Ernest Gellner, klare Erkenntnisse zu erzielen, was diese Lektüre umso interessanter macht. Er schlägt gegen Ende des Buches eine Typologie der Gesellschaftsordnungen vor, bei der die Rolle der Wirtschaft und die Kontrolle der Gewalt seitens des Staats maßgebend sind.

Dieses Buch versucht Klarheit in der Weltgeschichte zu schaffen, solange der Leser bereits deren wichtigste Momente, Figuren und Ereignisse kennt. Wenn Sie sich ernsthaft für die Menschheitsgeschichte interessieren, dann ist dieses Buch für Sie ein Muss.
Die Welt in 1994 bei Ernest Gellner
Ernest Gellner wird Ihnen sehr gefallen, wenn Sie Rationalität, Klarheit und einen guten Sinn für Humor schätzen. Wenn jemand mit diesen Qualitäten eine Karriere als Anthropologe und Soziologe an der London School of Economics und in Cambridge verfolgt, dann freut sich nicht nur die Wissenschaft, aber auch jeder, der jemals ein Buch von Ernest Gellner gelesen hat.

„Bedingungen der Freiheit" ist die Welt im Jahre 1994 bei Ernest Gellner. Dieses Buch zeugt von einer umfassenden Kenntnis der Weltgeschichte und der aktuellen Weltkarte der Kulturen. Gellner ist als Anthropologe in der Lage, die verschiedenen Gesellschaften in der Menschheitsgeschichte zu analysieren und zu vergleichen, und genau das tut er in diesem Buch.

Es geht vor allem aber darum, zu verstehen, welche Eigenschaften es sind, die die moderne westliche Gesellschaft prägen und was sie von den bisher bekannten Gesellschaftsstrukturen unterscheidet. Das Konzept der Zivilgesellschaft spielt in diesem Kontext eine besondere Rolle. Nach Gellners Meinung ist dieser Begriff eine bessere Definition dessen, was in dem schwierigen Prozess den heute bestimmte Völker auf dem Weg der "Demokratisierung" durchmachen, notwendig ist.

Die muslimische Welt wird in diesem Buch extensiv behandelt. Gellner schreibt: "Die muslimische Welt zeigt eine entschiedene Tendenz zur Errichtung einer Umma, einer übergreifenden Gemeinschaft, die auf dem gemeinsamen Glauben und der Durchsetzung seines Rechts beruht."
Das Konzept der Umma ist wichtig und wird dann in dem Buch öfters angewendet, sei es in Bezug auf die Protestantische Ethik (die erfolgreiche Umma) sowie auf den Marxismus (die säkulare Umma).

In der Betrachtung der verschiedensten Weltzivilisationen gelingt es Ernest Gellner, klare Erkenntnisse zu erzielen, was diese Lektüre umso interessanter macht. Er schlägt gegen Ende des Buches eine Typologie der Gesellschaftsordnungen vor, bei der die Rolle der Wirtschaft und die Kontrolle der Gewalt seitens des Staats maßgebend sind.

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