Customer Review:
Politik mal anders
Eine interessante und nicht so trockene Art die Kanzler der Nachkriegszeit zu beschreiben. Natürlich auch sehr von den persönlichen Eindrücken des Autors geprägt.
Zeitgeschichte zum Anfassen
Schon Jahrzehnte begleitet der Autor die Politik früher in Bonn und nun in Berlin für die SZ. Er war der richtige Mann, um dieses Buch zu schreiben. Er hat sich auf die wichtigsten Männer der Republik konzentriert und auf die wichtigsten Geschehnisse. Man darf keine zusammenhängende Geschichtsschreibung erwarten, aber öffentliche und private Momente, die Geschichte machten. Der einzige Vorwurf, dem man den Autor machen kann, ist das er sich selbst vielleicht etwas zu sehr in den Mittelpunkt stellt, aber das ändert nichts daran, dass das Buch gut ist. Besonders die Schilderung der Wahlkämpfe und die Charakterstudien der Kanzler macht es besonders lesenswert.
Witzig, informativ, unentbehrlich
Der legendäre Hans Ulrich Kempski, der die Renomierseite der "Süddeutschen", die berühmte "Seite Drei", mit seinen Beobachtungen und Reportagen über die Bundeskanzler der Jahre 1949 bis 1999 ausfüllte, hat nun die Sternstunden zu einem Buch zusammengefasst. "Um die Macht" schildert historisches aus nächster Nähe, so Adenauers Verhandlungen um die Kriegsgefangenen in Moskau 1955, Brandts triumphaler Besuch in Erfurt 1970 oder Kohls noble Amtsübergabe im September 1998 an Gerhard Schröder. Am interessantesten sind die Wahlkampfbeschreibungen, die die sehr menschliche Seite des Kampfes um Macht und Mehrheiten zeigt.- Wer Geschichte nicht nur nachlesen, sondern auch das Gefühl haben möchte, quasi dabei gewesen zu sein, der sollte dieses witzige, aber auch durchaus ernstzunehmende und informative Buch kaufen.
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