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Globalisierung aus allen Perspektiven
Zwölf renomierte Autoren und Aurorengruppen tragen in diesem Sammelband zu einer vielfältigen Beleuchtung des Zeitthemas "Globalisierung" bei - u.a. Ulrich Beck, Wolfgang Streeck, Fritz Scharpf und Philip Cerny. Interessant sind die vielfältigen Definitionen und Ansätze zu diesem Begriff: von den Globalisierungsfanatikern bis hin zu den absoluten Skeptikern. Einige der Essays sind jedoch zu theoretisch und bieten zu wenig Bezug auf die aktuelle Lage. Sprachlich sind ein paar Aufsätze auch dermaßen gekünstelt, daß sie keinen Spaß machen, zu lesen und der inhaltliche Aspekt dadurch nicht gleich ins Auge fällt. In Puncto Verständlichkeit könnten die Autoren durchaus Verbesserungen anstreben. Es scheint teilweise einen Wettbewerb (und eine gewisse Selbstcelebration) für die komplexere, verschachteltere und unverständlichere Darstellungsform einfacher Sachverhalte zu geben. Leider ist das ein allgemeines Manko der meisten politikwissenschaftlichen Texte. Doch als Student dieses Faches ist man ja einiges gewöhnt. Für manche makroökonomischen Aspekte, die aufgegriffen werden, muß man bereits ein umfangreiches Wissen internationaler Wirtschaftsbeziehungen mitbringen. Leser ohne VWL-Kenntnisse dürften da auf größere Schwierigkeiten stoßen. Insgesamt ist dieser Band für Hauptseminare ganz gut geeignet. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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