Customer Review:
Fesselnde Geschichte, jedoch...
...wird er als Hooligan und im Rahmen deswegen wohl auch verurteilt. Jedoch wird in dem Buch eher sein Leben als Mitglied der Türsteherszene und immer wieder das Leben seiner Großeltern beschrieben. Auf seine Hooliganaktivitäten wird nur kurzweilig eingegangen.
Trotzdem sehr fesselnde und irgendwie auch mitreißende Geschichte über einen Menschen, der zuhören konnte, selber aber wenig erzählte. Der eine Heimat (Berlin hatte), jedoch irgendwie heimatlos war.
Ein lieber Nachbarsjunge...
... war Felix S. sicherlich nicht. Aus den vorausgegangenen Rezesionen entschloss ich mich also dieses Buch, zwecks Interesse an der Hool-Szene, zu kaufen. Leider wurde ich auf diesem Gebiet etwas enttäuscht. Das Thema wurde kaum angeschnitten. Hingegen das "andere" Leben. Jana Simon vermittelt tiefe Eindrücke in das Leben eines zuvor unscheinbaren Farbigen der sich durch seine Kampfkunst einen Namen in der Türsteherszene, Hool-Szene und Skin-Szene macht. Der Angst hat vor dem fremden Teil Berlins (West) hat und unerbittlich gegen sich uns seine Gegner ist, aber dennoch ein weiches Herz besitzt. Am Ende aber an seiner eigenen Disziplin zugrunde geht. 4 Sterne nur weil ich mir mehr aus der Fußballszene erwartet habe, ansonsten absolut empfehlenswert und spannend zu lesen.
Super Buch!!!!!
Also, das Buch liest man wirklich ruck-zuck durch, weil es so spannend und flüssig geschrieben ist. Ich stehe nicht so auf Bestsellerliteteratur oder das Zeug, das alle lesen, deshalb bin ich für solchen Stoff sehr dankbar. Buchtipp für Leute, die dieses Buch lieben: Bill Burfords Geil auf Gewalt oder aber (für mich das beste Buch über Gewalt und Jugendliche überhaupt): Andre Pilz, No ilore - Weine nicht, mein Schatz. Ein Skinhead-Roman.
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