Customer Review:
erschreckend...
Dieses Buch erzählt anschaulich und spannend von den Drogen-Experimenten der CIA und spezialisiert sich vor allem auf Frank Olsons Tod und dessen mysteriöse Umstände.
Es ist gut recherchiert und keinesfalls langweilig.
Gut recherchierte Analyse
Deckname Artischocke ist ein beeindruckendes Buch, dass chronologisch die Menschen- und Biowaffenversuche der CIA in den 40er, 50er und 60er Jahren dokumentiert.
Im Zentrum steht der Tod von Frank Olson, ein Wissenschaftler, der angeblich Selbstmord beging, anscheinend aber umgebracht wurde.
Beweisen kann das Buch es nicht, aber es spricht viel dafür, mehr als die Selbstmordversion (Selbst die erweiterte, Selbstmord nach LSD-Experiment).
Aber Frank Olson ist nur ein Teil des Buches, der immer wieder auftaucht, aber nicht der wichtigste, denn das eigentliche Thema des Buches ist der Untertitel:
"Die geheimen Menschenversuche der CIA"
Ausgedacht haben sich die beiden Autoren das bestimmt nicht alles, in jedem Absatz sind 1-4 Fußnoten, die zu den Quellen führen, die insgesamt fast 10% des Gesamtbuches ausmachen.
Schockierende Berichte - glaubhaft zubereitet
Dia Autoren konstruieren anhand freigegebener, aber immer noch teilzensierter Dokumente eine Horrorgeschichte, wie die Wissenschft unter Einfluss der Geheimdienste der USA schon seit dem 2. WK Versuche an Menschen durchführt. Zentrale Figur ist der Wissenschaftler Frank Olsen, dessen Tod - Sturz aus einem Hotelfenster - schon mehrfach zu Spekulationen angeregt hat. Der Bezug zu sowjetischen, japanischen und deutschen Menschenversuchen im 3. Reich, der Einsatz von ABC-Mitteln zu Test-und Kriegszwecken (Korea, Vietnam), die Anthrax-Briefe in den USA werden hiermit in Zusammenhang gebracht.
Sicherlich ist viel recherschiertes wahr, wahrscheinlich sind eine Menge "Sauereien" noch gar nicht publik, aber das Buch krankt an einem - dem Beweis. Und der angebliche Kronzeuge schweigt auch.
Ich finde das Thema sehr faszinierend, habe von diesem Buch aber mehr erwartet...
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