Customer Review:
Trivialliteratur
Auch wenn es derzeit (noch) Mode sein mag, am RAF-Mythos mitzustricken, bietet dieses Buch keine wirklich neuen Erkenntnisse. Abgesehen davon wäre es wünschenswert gewesen, jemand hätte dem Autor zur Seite gestanden, um das sprachliche Einerlei etwas aufzupolieren.
Sie waren Verbrecher, sonst nichts
Die Autoren waren schlicht und einfach Verbrecher, sonst nichts. Natürlich umgeben sie sich heute wie damals mit einem Mythos: Widerstand, Aufbegehren, Durchhalten in der "Isolationsfolter" (sie meinen ein ganz normales Gefängnis, wie es eben für Straftäter gemacht ist), politisches Bewußtsein (die ganzen Spießer-Deppen, die nicht killen, haben eben keins) etc.. Ich fand das Buch unerträglich selbstgerecht, unerträglich geschrieben und voll mit unerträglichen Aussagen.
unglaublich fast
nach jahren der haft und das unter isolationsfolterbedingungen ist es fast unglaublich wie ungebrochen sie wirkt... es ist sehr mutmachend und kraftspendend wie sie von ihren erfahrungen und ihrem leben, ihrer geschichte berichtet... sie wirkt sehr entschlossen auch was die ganze geschichte der raf betrifft... mich hat das sehr beeindruckt... auch ihre erlebnisse in der stammheimer todesnacht... erschreckend... alles in allem ist das buch sehr durchdacht und oliver tolmein stellt zum teil notwendige aber auch sehr sensible fragen an eine frau die sehr viel auch grausames durchgemacht und -so wirkt es zumindest- ihre isolation ungebrochen aber nicht unverändert überlebt hat... SEHR LESENSWERT.
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