Amerika, Gott und die Welt. George W. Bushs Außenpolitik auf christlich-rechter Basis

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Authors: Josef Braml, Karsten D. Voigt
Catalog: Book
Media: Broschiert
Release Date: Januar 2005
Publisher: Matthes & Seitz Berlin
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Customer Review:
Wer sind die Wähler von George W. Bush und was ihre Motive?
Vielschichtige Antworten auf diese Fragen liefert uns Josef Braml in seinem Buch "Amerika, Gott und die Welt", das einen hervorragenden Einblick sowohl in die politischen wie auch die soziokulturellen Strukturen der einzelnen Wählergruppen in den USA bietet.
In seinem Buch zeigt Braml eindrucksvoll, wie George W. Bush vor allem mit Stimmen aus dem Umfeld der sogenannten "religiösen Rechten" als Präsident bestätigt wurde. Er schildert, wie in Amerika die Parteien viel weniger Einfluß als in Deutschland haben und vor allem die Finanzierung von Wahlkämpfen auf den Schultern anderer Organisationen ruht. Diese Organisationen einen Menschen mit einer religiös konservativen Grundeinstellung, und wir verstehen nach der Lektüre von Bramls Buch, warum George W.Bush den Krieg gegen den Terrorismus und den Irak gar zu einem "Kreuzzug" hochstilisieren konnte und damit bei vielen seiner Wähler entscheidend punktete.
In Ironie der Geschichte richtet sich dieser Kreuzzug dieses mal ausschließlich gegen die militanten mohammedanischen Fundamentalisten und "fundamentalistische" Christen und die Pro-Israel-Lobby stehen auf einer Seite. Die USA treten als beinahe auserwähltes Volk (Abraham Lincoln) in die Position des Schützers für das auserwählte Volk Israel (Braml S.87).
Ein weiterer interessanter Aspekt des Buches ist die Aufschlüsselung der Wortwahl in den Reden von Präsident Bush durch den Autor. Die vielverwendeten Bibelzitate werden von seiner Zielgruppe verstanden und weisen den Präsidenten als einen der ihren aus, den es in seinem nahezu missionarischen Werk zu unterstützen gilt.
Fazit: Ein für mich äußerst aufschlußreiches und lesenswertes Buch, das uns Deutschen die z.T. grundlegenden weltanschaulichen Unterschiede gegenüber den USA aufzeigt und die politischen Konsequenzen daraus erklärt.
Wer sind die Wähler von George W. Bush und was ihre Motive?
Vielschichtige Antworten auf diese Fragen liefert uns Josef Braml in seinem Buch "Amerika, Gott und die Welt", das einen hervorragenden Einblick sowohl in die politischen wie auch die soziokulturellen Strukturen der einzelnen Wählergruppen in den USA bietet.
In seinem Buch zeigt Braml eindrucksvoll, wie George W. Bush vor allem mit Stimmen aus dem Umfeld der sogenannten "religiösen Rechten" als Präsident bestätigt wurde. Er schildert, wie in Amerika die Parteien viel weniger Einfluß als in Deutschland haben und vor allem die Finanzierung von Wahlkämpfen auf den Schultern anderer Organisationen ruht. Diese Organisationen einen Menschen mit einer religiös konservativen Grundeinstellung, und wir verstehen nach der Lektüre von Bramls Buch, warum George W.Bush den Krieg gegen den Terrorismus und den Irak gar zu einem "Kreuzzug" hochstilisieren konnte und damit bei vielen seiner Wähler entscheidend punktete.
In Ironie der Geschichte richtet sich dieser Kreuzzug dieses mal ausschließlich gegen die militanten mohammedanischen Fundamentalisten und "fundamentalistische" Christen und die Pro-Israel-Lobby stehen auf einer Seite. Die USA treten als beinahe auserwähltes Volk (Abraham Lincoln) in die Position des Schützers für das auserwählte Volk Israel (Braml S.87).
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