Equilibrismus. Neue Konzepte statt Reformen für eine Welt im Gleichgewicht

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Authors: Volker Freystedt, Eric Bihl
Catalog: Book
Media: Sondereinband
Release Date: Februar 2005
Publisher: Signum
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Customer Review:
UNBEDINGT LESEN! ( die Rezension und vor allem das Buch )
Soeben habe ich mit großer Begeisterung das Buch "Equilibrismus" gelesen.
Bei der Lektüre dieses Buches müßte eigentlich auch dem eifrigsten Zweifler klar werden, daß eine leidfreie Gesellschaft, wie in Aldous Huxley's „Eiland" oder die Verwirklichung von Thomas Morus' „Utopia" durchaus nicht die Hirngespinste von weltfremden Idealisten sind.
Die Natur hat die Voraussetzungen für eine Existens der Bewohner der Erde in hoher Lebensqualität geschaffen. Für die Umstetzung in die Praxis fehlt einfach nur noch das Bewußtsein der Menschen, daß dies auch möglich ist und der Wille zur Verwirklichung.
Ich denke, es geht in diesem Projekt nicht darum, die Welt zu verbessern. Vielmehr ist es die Aufgabe des modernen Menschen, das, was uns in den letzten Jahrzehnten durch unser unüberlegtes Handeln auf diesem Planeten aus den Fugen geraten ist, wieder in Ordnung zu bringen.

Ein großes Lob an die Autoren für ein Buch, das nicht nur inhaltlich sehr aufschlußreich ist, sondern auch durch seinen angenehmen Schriftstil Spaß beim Lesen macht.

Für alle, die noch nicht der Meinung sind, daß man "sowieso nix mehr machen kann", mein Tip: Dieses Buch unbedingt lesen...
Ein außergewöhnliches Buch !
Ein außergewöhnliches Buch!
Für den Buchhändler wird es schwer sein, dieses Buch einzuordnen: einerseits
betreibt es das, was sehr schön in die Rubrik "Globalisierungskritik" passt;
andererseits bringt es Vorschläge, wie man es besser machen könnte - aber
auf so vielen Gebieten, dass man es sowohl unter "Wirtschaft", unter
"Politik" (im weitesten Sinn!), aber auch unter "Ökologie" einordnen könnte.
Das Ganze nicht als Stückwerk, sondern mit einem logischen Zusammenhalt.
Und was auch nicht so selbstverständlich ist: es ist in einer sehr
verständlichen Sprache geschrieben, die einen stellenweise vergessen lässt,
dass es sich um ein Sachbuch handelt.
Man kann nur hoffen, dass die Medien davon Notiz nehmen und diese
weitergeben, denn dies Buch enthält eine meines Erachtens in seiner Fülle
einmalige Zusammensetzung von Fakten und Einsichten, die allen "Reformern"
als Pflichtlektüre in die Hand gedrückt gehört!
Keine Alternativen ? - Hier sind sie !!
Keine Alternativen? - Hier sind sie!!
Gelangt man in diesem Buch einmal über das erste Viertel hinaus, das ein
Feuerwerk der "unerwünschten Nebenwirkungen" unseres Treibens auf diesem
Planeten darbietet, so fragt man sich zunehmend, warum wir uns seit
Jahrzehnten durch das Jammertal zunehmender Katastrophen schleppen. Die
Autoren warten mit einer verblüffenden Vielfalt an Alternativ-Beispielen in
so unterschiedlichen Bereichen wie Ökologie, Wirtschaft, Demokratie,
UN-Reform etc. auf (deren Zusammenhänge ebenfalls aufgezeigt werden), dass
man sich fragt, warum "wir" trotzdem die Wege weiter gehen, die sich seit
langem so offensichtlich als Sackgassen herausstellen. Angeblich gibt es ja
keine Alternativen: zum Neoliberalismus der Wirtschaft, zur Demokratisierung
der Welt à la Georg W. Bush, zu Armut, Hunger und Tod vieler Mitmenschen auf
dieser Erde. In diesem Buch findet man sie, und man findet auch die
Einsicht, warum sie derzeit keine Chance haben: weil nur erlaubt ist, was
den Großkonzernen nützt. Kleine, dezentrale und ressourcenschonende
Lösungen, durch die Natur und viele Menschen am Ort profitieren, sind
unerwünscht. Gefragt sind Großtechnologien, die einen hohen Kapitaleinsatz
erfordern - und damit auch hohe Profite versprechen. Am Ende des Buches wird
dann noch ein Modell zur Umsetzung des vorgeschlagenen "sozioökologischen
Wirtschaftskonzepts" entworfen. Alles in allem eine erstaunliche Arbeit
zweier "Normalos", die sich trauen, die Alternativlosigkeit in Frage zu
stellen und Konzepte zu entwickeln, die sowohl langfristig als auch
ganzheitlich und nachhaltig sind.

Books:

  1. Franz Schubert, Lindenbäume und deutsch-nationale Identität. Interpretation eines Liedes
  2. Gemeinsam getrennt. Deutschland 1945-1990 in Quellen
  3. Selbst der Friseur ist Diplomat. Die UNO in New York
  4. Peru. Die Lunte am Pulverfaß Lateinamerika
  5. Die Praxis der Entwicklungszusammenarbeit
  6. Roter Nachrichtensoldat. Ein chinesischer Fotograf in den Wirren der Kulturrevolution
  7. Zukunft sozial: Wegweiser zu mehr Gerechtigkeit
  8. ABC des Anarchismus
  9. Geschlecht und Charakter. Sonderausgabe. Eine prinzipielle Untersuchung
  10. Diplomat am Rande der Weltpolitik

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