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Die etwas andere Einführung in den Tourismus
Opaschowski`s Buch berücksichtig mehr als andere Lehrbücher zum Tourismus Themen wie Tourismuspsychologie, Tourismustheorie und -kritik. Im ersten Kapitel werden die Grundlagen zum Toursimus erläutert, so wird z.B. der Ursprung des Wortes Tourismus sowie das Begriffssystem Fremdenverkehr/Tourismus erläutert und es werden Fachbegriffe und ihre Bedeutung erklärt. Im 2. Kapitel wird die Geschichte des Tourismus beschrieben, von der Zeit der fahrenden Schüler, zur Grand Tour, zum Bergtourismus/Alpinismus usw.
Mir gefällt besonderst, das sich dieses Buch überhaupt nicht wie ein Lehrbuch liest, eher wie eine spannende Geschichte, die den Leser an das Buch fesselt.
Das dritte Kapitel handelt von der Populärsten Form von Glück, der Toursimuspsychologie. Hier erfährt der Leser etwas über qualitative Tourismusforschung, über die Urlaubsmotive, die Dramatugie des Urlaubs, Urlaub zwischen Sein und Schein....
Vom nächsten Kapitel Tourismustheorie und Tourismuskritik, hatte ich mir bezüglich der Theorie des Tourismus mehr erhofft. Zwar schreibt Opaschowski das dass menschliche Verlangen nach Veränderung und Aufbruch, wahrscheinlich so alt ist, wie die Menschheit selbst oder das in der Abwendung vom Alltag die Faszination der Ferne liegt, jedoch über z.B. sozialwissenschaftliche Theorieansätze übertragen auf den Tourismus (wie z.B. von Vester) oder Geschweige denn, dass eine richtungsweisende Tagung zum Thema "Auf dem Weg zu einer Thorie des Tourismus" stattgefunden hat, darüber erfährt der Leser wenig bzw. garnichts.
Auch Opaschowski selbst, liefert keine Neueheiten, welche zu einer Theorie des Tourismus beitragen könnten.
Die nachfolgenden Kapitel befassen sich mit Tourismusanalysen, der Tourismuökonomie, Qualitätstourismus, Eventtourismus, Tourismusprognosen und einem Thema welches in der tourismuswissenschaftlichen Literatur stiefmütterlich behandelt wurde, dem Thema Ethik im Tourismus (Politik und Ethik im Tourisms, lautet ein Teil der Überschrift genauer gesagt)
Dieses Buch ist auf jeden Fall eine Investition wert, es wird unteranderem in den meisten Seminaren zur Tourismussoziologie/psychologie als Literatur empfohlen.
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