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Das Parteiensystem der Bundesrepublik Deutschland
Die Vielfalt der Parteienlandschaft in der Bundesrepublik Deutschland, nicht zuletzt durch die Fusionierung der PDS, ist ausgesprochen groß. Das Thema des Parteiensystems ist somit ein interessantes, facettenreiches Feld, indem es sich lohnt zu forschen und tiefer in die Materie einzutauchen.
Das Buch „Das Parteiensystem der Bundesrepublik Deutschland“ von Ulrich von Alemann ist übersichtlich und in einer logischen Reihenfolge strukturiert. So bereitet von Alemann den Leser über den Prolog auf das Thema des Buches vor, indem er eine Definition des Begriffes „Partei“ gibt.
Das Buch gliedert sich in Entstehung der Parteien, die Partei als Institution, Parteien im Zusammenhang mit der Gesellschaft, Parteistruktur, Parteistrategien, Parteikritik und Funktion auf.
Der Autor geht chronologisch vor, er führt den Leser in das Parteisystem der BRD ein, wenn er mit der historischen Entstehung der Parteien im Kaiserreich beginnt. Dann werden die Übergruppierungen wie liberale, konservative, katholische und sozialistische Parteien erläutert, um die Entwicklung der Parteien in der Weimarer Republik zu beleuchten. Danach gelangt von Alemann zur Bedeutung der Parteien im Nationalsozialismus und damit zu deren Zerschlagung. Trotz der Fülle an Informationen, die jedes Kapitel mit sich bringt, ist der Sachverhalt leicht zu verstehen.
Im Abschnitt der Partei als Institution kritisiert von Alemann, dass die Parteien zu sehr „verrechtlich(…)(t)“ (S.81) seien, was „(…) Schwerfälligkeit, Bürokratisierung und Innovationsfeindlichkeit verursach(…)(e)“ (S.81). Der Autor kommt ebenfalls in diesem Abschnitt auf die Parteifinanzierung zu sprechen, so kritisiert er diese, wenn er sagt, dass „die Parteienfinanzierungsaffäre der CDU im Winter 1999/2000 (…) gezeigt“ (S.96) habe, „dass die bisherigen Regelungen nicht ausgereicht h(…)(ätten)“ (S.96). Diese Kritik hat Ulrich von Alemann wohl im Februar 2000 dazu bewegt, als Mitglied einer „Kommission zur Reform der Parteienfinanzierung“ unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten a.D. Johannes Rau zu agieren und Reformvorschläge zu erarbeiten.
Je weiter man in dem Buch liest, desto näher rückt es an aktuelle Ereignisse. So kritisiert von Alemann aktuelle Themen und bietet zugleich dem Adressaten einen alternativen Vorschlag zu dem jeweiligen Thema an.
Die Erläuterung der Parteienstruktur ist im Ganzen recht kurz und trotz der Kürze unübersichtlich, obwohl die Struktur einer Partei gerade in der Analyse des Parteisystems nicht zu kurz kommen sollte. So geht von Alemann nur sporadisch auf einzelne Parteien ein wie zum Beispiel das „Organisationsschema der SPD“ (Abb.45 S.134). Auf andere Parteien wird hinsichtlich dieses Schemas nicht eingegangen. Die Struktur dieses Abschnittes ist verwirrend, da von Alemann nicht eine Partei nach der anderen analysiert, sondern oft hin und her springt. Das hat die Konsequenz, dass der Leser im Lesefluss gestört wird und mit den einzelnen Strukturen der Parteien durcheinander kommt.
Das Buch wird durchzogen von Tabellen und Diagrammen die teils sehr wirr und unübersichtlich wirken (vgl. Abb.11, S.44/45) und (Abb.70, S.190).
Das Layout des Buches im Ganzen ist jedoch gelungen, so besitzt es einen ansprechenden und Interesse erweckenden Einband. Das Inhaltsverzeichnis ist kompromisslos, übersichtlich und verständlich gegliedert. Am Rand jeder Seite befindet sich ein Überbegriff des jeweiligen Absatzes, sowie ein Abkürzungs- und Literaturverzeichnis auf den letzten Seiten des Buches, welche das Leseverständnis fördern. Hinzu kommt ein Internet-Links Verzeichnis zu dem Thema Parteien.
Alles in allem: „Das Parteiensystem der Bundesrepublik Deutschland“ ist ein für ambitionierte Leser gelungenes Werk zum Einstieg in die Politikwissenschaft. Trotz der Mängel die das Buch aufweist doch sehr lesenswert und übersichtlich. Ulrich von Alemanns Schreibstil ist für fast jeden Adressaten verständlich. Das Buch eignet sich sowohl für Studierende des ersten Semester zum Einstieg, als auch höherer Semester zum Nachschlagen einzelner Sachverhalte, da das Inhaltsverzeichnis sehr gut strukturiert ist. Das Format des Buches ist nicht zu groß, so dass es in jede Tasche passt.
von Alemann; Parteiensystem der BRD
Die Vielfalt der Parteienlandschaft in der Bundesrepublik Deutschland, nicht zuletzt durch die Fusionierung der PDS, ist ausgesprochen groß. Das Thema des Parteiensystems ist somit ein interessantes, facettenreiches Feld, indem es sich lohnt zuforschen und tiefer in die Materie einzutauchen.
Das Buch „Das Parteiensystem der Bundesrepublik Deutschland“ von Ulrich von Alemann ist übersichtlich und in einer logischen Reihenfolge strukturiert. So bereitet von Alemann den Leser über den Prolog auf das Thema des Buches vor, indem er eine Definition des Begriffes „Partei“ gibt.
Das Buch gliedert sich in Entstehung der Parteien, die Partei als Institution, Parteien im Zusammenhang mit der Gesellschaft, Parteistruktur, Parteistrategien, Parteikritik und Funktion auf.
Der Autor geht chronologisch vor, er führt den Leser in das Parteisystem der BRD ein, wenn er mit der historischen Entstehung der Parteien im Kaiserreich beginnt. Dann die Übergruppierungen wie liberale, konservative, katholische und sozialistische Parteien erläutert, um die Entwicklung der Parteien in der Weimarer Republik zu beleuchten. Danach gelangt von Alemann zur Bedeutung der Parteien im Nationalsozialismus und damit zu deren Zerschlagung. Trotz der Fülle an Informationen die jedes Kapitel mit sich bringt, ist der Sachverhalt leicht zu verstehen.
Im Abschnitt der Partei als Institution kritisiert von Alemann, dass die Parteien zu sehr „verrechtlich(…)(t)“ (S.81) seien was „(…) Schwerfälligkeit, Bürokratisierung und Innovationsfeindlichkeit verursach(…)(e)“ (S.81). Der Autor kommt ebenfalls in diesem Abschnitt auf die Parteifinanzierung zu sprechen, so kritisiert er diese wenn er sagt, dass „die Parteienfinanzierungsaffäre der CDU im Winter 1999/2000 (…) gezeigt“ (S.96) habe, „dass die bisherigen Regelungen nicht ausgereicht h(…)(ätten)“ (S.96). Diese Kritik hat Ulrich von Alemann wohl im Februar 2000 dazu bewegt als Mitglied einer „Kommission zur Reform der Parteienfinanzierung“ unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten a.D. Johannes Rau zu agieren und Reformvorschläge zu erarbeiten.
Je weiter man in dem Buch liest desto näher rückt es an aktuelle Ereignisse. So kritisiert von Alemann aktuelle Themen und bietet zugleich dem Adressaten einen alternativen Vorschlag zu dem jeweiligen Thema an.
Die Erläuterung der Parteienstruktur ist im Ganzen recht kurz und trotz der kürze unübersichtlich, obwohl die Struktur einer Partei gerade in der Analyse des Parteisystems nicht zu kurz kommen sollte. So geht von Alemann nur sporadisch auf einzelne Parteien ein wie zum Beispiel das „Organisationsschema der SPD“ (Abb.45 S.134). Auf andere Parteien wird hinsichtlich dieses Schemas nicht eingegangen. Die Struktur dieses Abschnittes ist verwirrend, da von Alemann nicht eine Partei nach der anderen analysiert, sondern oft hin und her springt. Das hat die Konsequenz, dass der Leser im Lesefluss gestört wird und mit den einzelnen Strukturen der Parteien durcheinander kommt.
Das Buch wird durchzogen von Tabellen und Diagrammen die teils sehr wirr und unübersichtlich wirken (vgl. Abb.11, S.44/45) und (Abb.70, S.190).
Das Layout des Buches im Ganzen ist jedoch gelungen, so besitz es einen ansprechenden und Interesse erweckenden Einband. Das Inhaltsverzeichnis ist kompromisslos, übersichtlich und verständlich gegliedert. Am Rand jeder Seite befindet sich ein Überbegriff des jeweiligen Absatzes, sowie ein Abkürzungs- und Literaturverzeichnis auf den letzten Seiten des Buches welche das Leseverständnis fördern. Hinzu kommt ein Internet-Links Verzeichnis zu dem Thema Parteien.
Alles in allem: „Das Parteiensystem der Bundesrepublik Deutschland“ ist ein für ambitionierte Leser gelungenes Werk zum einstieg in die Politikwissenschaft. Trotz der Mängel die das Buch aufweist doch sehr lesenswert und übersichtlich. Ulrich von Alemanns Schreibstil ist für fast jeden Adressaten verständlich. Das Buch eignet sich sowohl für studierende des ersten Semester zum einstieg, als auch höherer Semester zum nachschlagen einzelner Sachverhalte, da das Inhaltsverzeichnis sehr gut strukturiert ist. Das Format des Buches ist nicht zu groß so dass es in jede Tasche passt. Auch der Preis von 2,00€ bei Bezug über die Bundeszentrale für politische Bildung haben mich – als Student – überzeugt, dass dieses Buch eine lohnende Investition ist.
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