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Wertvoller Begleiter für Studienanfänger
Auch wenn der Titel es zunächst annehmen lässt: Mit dieser Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten haben die Autoren nicht nur für Politikwissenschaftler, sondern für alle Studenten zumindest der Geistes- und Sozialwissenschaften ein wertvolles Hilfsmittel geschaffen, das jeder Studienanfänger im Regal haben sollte.
Kalina et al. geben dem Leser äußerst nützliche Tipps zu den Themen effektives Arbeiten, Lerntechniken, Prüfungsvorbereitung, Umgang mit Texten und Literaturrecherche, aber auch zur Erstellung von Referaten und Hausarbeiten. Eine Liste mit Einführungsliteratur zur Politikwissenschaft und den Nachbarwissenschaften rundet das umfassende Angebot ab.
Anders als herkömmliche Einführungen widmet sich diese darüber hinaus auch verschiedenen Themen rund ums und neben dem Studium, wie etwa der Prüfungsangst, dem Auslandsstudium, Praktika, Stipendien etc. Außerdem findet man eine Einführung in den Uni-Alltag, die Einrichtungen der Universität und das organisatorische Drumherum.
Der Übergang von der Schule zur Universität ist für die meisten Studienanfänger mit großen Problemen verbunden. Nicht jeder Student schafft es, diese ungewohnte Situation auf Anhieb zu meistern. Das Buch ist eine wertvolle Hilfe dabei, Anfangsschwierigkeiten erfolgreich zu bewältigen und sich in der Universität und im Studium zurechtzufinden.
Überaus sinnvolle Lektüre
Diese Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten liefert wertvolle Tips für den Studenten-Alltag. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich etwas intensiver damit auseinandersetzen möchte, wie er die Jahre seines Studium sinnvoll nutzen möchte. Die verschiedensten Themen werden in dieser Einführung angesprochen, u.a wie man sich auf Referate effektiv vorbereitet (und noch wichtiger: wie man sie auch verständlich hält), wie man Hausarbeiten schreibt und wie man am besten Literatur verarbeitet und exzerpiert. Sehr gewinnbringend ist der Aufriss über den bei vielen Studenten sträflich vernachlässigten Bereich der Lerntechniken. Die meisten Studenten werden in der einen oder anderen Situation gemerkt haben, dass ihre Art zu studieren optimierungsfähig ist (was sich nicht immer an den Noten ablesen lässt!). Dieses Buch zeigt nun hinsichtlich der verschiedensten Themen auf, welche Möglichkeiten dafür bestehen, damit die Jahre des Studiums sinnvoll genutzt werden. Fünf Sterne für diese Einführung!
Gelungenes Buch rund um studentische Kernkompetenzen!
Zuerst: Der Titel dieses überaus praktischen Buches ist leider missverständlich - die hilfreichen Tipps zum Überleben des akademischen Alltags und die umfangreichen Hinweise zu Hausarbeit, Referat und Co. sind nicht auf den Bereich der Politikwissenschaft beschränkt, sondern sind generell als Hilfestellung zum Studium der Sozialwissenschaften geeignet!
Das Autorenkollektiv, das sich aus Lehrenden der Universitäten Passau und Regensburg zusammensetzt, hat alle für einen Studierenden relevanten Themen mit dem Ziel beackert, Kernkompetenzen für das Studium zu vermitteln: Ratschläge zu Sprechtechnik und Medieneinsatz beim Präsentieren von Ergebnissen (Referate) finden sich hier ebenso wie grundlegende Hinweise für den „Auszug aus dem Elfenbeinturm" (Praktika), die Prüfungsvorbereitung oder den Umgang mit Quellen und Daten. Besonders hervorzuheben sind die umfangreichen Abschnitte über die Erstellung von Hausarbeiten und das Handwerk der Literaturrecherche (einzig das Kapitel „Wozu Wissenschaft?", welches Zweck und Theoriengeschichte der Wissenschaft behandelt, ist recht kurz geraten; wer sich hier umfassend kundig machen möchte, dem sei Alan F. Chalmers "Wege der Wissenschaft. Einführung in die Wissenschaftstheorie" empfohlen). Auch die „Hilfsmittel für das Studium" - und an dieser Stelle merkt man den politikwissenschaftlichen Schwerpunkt - sind gelungen: Hier werden nahezu alle relevanten Zeitschriften aufgelistet und zu jedem Fachgebiet die wesentlichen einführenden Werke angegeben.
Dass das in 10 Kapitel gegliederte, immerhin 230 Seiten starke Buch nicht langweilig, trocken oder gar oberlehrerhaft daherkommt, ist der lebendigen Sprache der Autoren und den vielen anschaulichen Beispielen zu verdanken.
Fazit: Unbedingt empfehlenswert für diejenigen, die am Anfang des Studiums stehen - und auch für alle, die schon länger an der Hochschule weilen und neben dem Nachlesen der „basics" noch so manchen Tipp abschöpfen wollen!
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