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Bürgerarbeit statt Vollbeschäftigung
Nicht nur in den heute gerne beschworenen seligen Zeiten der sechziger und siebziger Jahre waren von der Vollbeschäftigung geprägt. Auch heute ist sie das Ziel und die Grundlage der Wirtschaftspolitik. Im neuen Band der „Zweiten Moderne" hat Ulrich Beck nun zahlreiche Soziologen und Ökonomen versammelt, um Ideen für eine neue Fundierung der Politik zu finden. Denn Vollbeschäftigung ist laut Beck „out" und in der globalisierten Informationsökonomie einfach nicht mehr erreichbar und sollte deshalb auch gar nicht mehr angestrebt werden. Die vorliegenden Beiträge widmen sich also vor allem Konzepten des „Dritten Sektors", also der Bürgerarbeit in der Gemeinschaft. Die einzelnen Artikel widmen sich den mit einer Umstellung verbundenen Problemen und den Chance und Möglichkeiten einer Gesellschaft, in der zwar alle arbeiten, aber eben nicht alle in der Produktion. Mit Blick auf die aktuellen Diskussionen über Arbeitslosigkeit und die verschiedenen, scheinbar wenig erfolgversprechenden Ansätze, Vollbeschäftigung wieder neu herzustellen ist dieses Buch sicher ein aufschlußreicher Wegweiser. Experten auf diesem Gebiet seien allerdings gewarnt: Es handelt sich bei diesem Buch sicher mehr um einen Überblick als um einen Sammelband, der absolut aktuell und auf höchstem Niveau befindlich wäre. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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