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Mein Klassiker
Mit der "Einbeziehung des Anderen" kehrt Habermas in vieler Hinsicht gewissermaßen zu Adorno zurück, nähert seine Position zumindest der von Adorno an. Der oft zu unrecht als Irrationalist gescholtene Adorno würde dieses Buch sicher mit Begeisterung selbst lesen und darüber diskutieren - am liebsten natürlich in einem herrschaftsfreien Diskurs; aber auch in einer unvollkommenen Annäherung an dieses Ideal, bzw. diese regulative Idee, da es bekanntlich - gegen Hegel - ein richtiges Leben im Falschen nicht gibt, allenfalls ein fragmentarisches Aufscheinen davon inmitten einer Realität, die das 'Andere', bzw. das 'Fremde' nur allzu vorurteilsbehaftet wahrnimmt, um es dann 'abzustempeln' und zu beherrschen, bzw. 'abzuschieben' oder ganz zu 'eliminieren' - wie schon mehrfach in der Geschichte geschehen. Wer das Buch aufmerksam liest, wird ebenso weitreichende wie aktuelle Fragen darin durchdacht finden, auch wenn er/sie vielleicht mit den Antworten von Habermas nicht immer übereinstimmen muss.
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