Customer Review:
should be read on conjunctions with other books
Leyendecker's case is, on the whole, quite sound and well reasoned. His case against Bush has been verified and corroborated by an endless parade of highly scholarly books written by both liberal and conservative scholars. Among those who agree with L. are Halper and Clarke's America Alone, Chalmer Johnson's The Sorrows of Empire, James Bamford's Pretext to War, Richard Clarke's Against All Enemies, etc, even John Dean's Worse Than Watergate.
L. correctly points out the growing influence of the Think Tanks, especially the American Enterprise Institute which formulated the Project for a New American Century long before the Iraq war and which was largely pushed by Richard Perle, Paul Wolfowitz, Douglas Feith, et al. whose objective was to align America's foreign policy with Israel's and "to get Saddam Hussein." In the process of doing so, resources were diverted from tracking down terrorists to removing Saddam Hussein who was hated by Osama bin Laden for secularizing Iraq. Essentially, by removing Saddam, Bush did a favor to Osama and Al Qaida which can now recruit in the fluidity of Iraq's mess.
Leyendecker's book does have some shortcomings: It neglects the fact that two of the most important conservative think tanks, the Cato Institute and the Mises Institue, were both critical of Bush's lies and war policies. Morevoer, his advocacy of John Kerry's candidacy is flawed since Kerry, too, advocated the war. Leyendecker does not quite grasp the new form of militarism that is enveloping America and which Kerry did not dare to resist but which West Point graduate and expert in international relations, Andrew Bacevich, quite successfully outlines and describes in his new book The New American Militarism.
zur lüge als global zunehmend akzeptierter strategie ...
luegen sind auf beiden seiten der gegeneinander eskalierenden lager zu entdecken. der amerikanische buchmarkt verzeichnet sehr viele publikationen zu den vermaledeiten schlitzohrigkeiten saddam husseins oder des scheinbaren stellvertreters des teufels auf erden, osama bin laden. dass auch die gegenwärtige us-administration desinformation skrupellos einsetzt, um zu ihrem ziel zu gelangen, bedarf aus gerechtigkeits-gründen ebenfalls gezielter aufmerksamkeit. hans leyendecker, erst SPIEGEL-journalist, dann redakteur bei der süddeutschen, erfreulicherweise aber auch buch-autor (denn in zeitungen werden oft schon am nächsten tag fische eingewickelt) - ihm sind seine investigativen streifzüge auf dem territorium der bundesrepublik wohl zu langweilig geworden - die dickeren fische angelt man derzeit in der doch allzu selbstgefällig werdenden neokonservativen cliquenwirtschaft der USA. die justiz wird manipuliert, die presse eingeschüchtert, nicht gehorsam mitlaufende beamte werden schikaniert und tyrannisiert. was man an der körpersprache von bush mit geübtem auge bei jedem fernseh-ausschnitt schon schnell erkennen kann, nämlich breitbreiniges machotum mit der frage in den grinsenden mundwinkeln, wo sind die nächsten indianer, die wir angreifen können, nachdem wir hier mehr keine haben und die russen keine lust (und kein geld) mehr zum kalten krieg haben: leyendecker belegt anhand der untersuchten verbal-strategien schwarz auf weiß, wer momentan in washington auf der kommando-brücke steht. die im hintergrund ständig wie ein schatten lauernde condoleezza rice wird von leyendecker ins visier genommen - das pokerface unserer angela ist da vergleichsweise noch von hoher akzeptabler moral unterfüttert - bei condoleezza hat demgegenüber moralität etwas unheimliches an sich, das wort "kreuzzug" gebrauchte zwar der von ihr manipulierte bush, man wird aber den eindruck nicht los, dass überbordend vieles in ihrem hinterköpfchen zusammengemixt wurde - und von einigen anderen im bush-umkreis: leyendecker nennt ross und reiter - kein krimi könnte mal wieder spannender sein...
schluderig.
Diesem Buch ist nicht zu trauen.
Beispiel: Zitat von S.17: "Kennedy war schon tot, als Hanks geboren wurde." Dazu ist zu bemerken: Tom Hanks wurde am 9.7.1956 geboren. War Kennedy da schon ermordet worden?
Weiteres Beispiel: Zitat von S.17: "Historisch unbestritten ist allerdings, dass der Sieg Kennedys auch durch Betrug zustande kam. Im Bundesstaat Illinois wurde das Wahlergebnis so lange verfälscht, bis Kennedy vorne war." In der hochgelobten Kennedybiographie des Historikers Robert Dallek findet sich über diesen unstreitigen Vorgang kein Wort.
Wie soll man diesem Buch etwas glauben?
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