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Verschwörungstheorien- Geschichte und Motiv
Das Buch von Pipes wird sich mit Sicherheit zu einem Standardwerk wissenschaftlicher Forschung über Verschwörungstheorien entwickeln. Obwohl es in nüchternem Stil geschrieben ist, liest es sich für den Interessierten spannend wie ein Kriminalroman. Pipes zieht in seiner geschichtlichen Darstellung einen weiten Bogen über Konspirationsängste und die entsprechende Literatur in den USA, in Europa vom Mittelalter an sowie teilweise im Nahen Osten. Dabei verarbeitet er eine große Menge von Literatur. Pipes versucht die Funktion derartiger Theorien zu erklären und geht auch auf deren psychologische Hintergründe ein. Jeder Leser und jede Leserin, die selbst anfällig für Verschwörungstheorien ist, kann anhand des Handwerkszeugs, das der Autor liefert, selbstkritisch die Gründe der eigenen Affinität für dieses "Laster des rationalen Geistes" hinterfragen sowie die fragwürdigen Argumentationsmuster mit ihren Zirkelschlüssen und teilweise wahnhaften Denkschleifen einmal selbstkritisch beleuchten. Der Autor ist kein Anhänger von Verschwörungstheorien, schüttet aber teilweise das Kind mit dem Bade aus, wenn er auch real nachgewiesene Komplotte beispielsweise der CIA, die zur Errichtung von Militärdiktaturen in Südamerika in den siebziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts führten, dem Bereich spekulativer Verschwörungstheorien zuordnet. Diese teilweise unscharfe Abgrenzung zu realen "negativen" Netzwerken ist der einzige Kritikpunkt, allerdings auch nicht Gegenstand des Buches.
Verschwörungstheorien- Geschichte und Motiv
Das Buch von Pipes wird sich mit Sicherheit zu einem Standardwerk wissenschaftlicher Forschung über Verschwörungstheorien entwickeln. Obwohl es in nüchternem Stil geschrieben ist, liest es sich für den Interessierten spannend wie ein Kriminalroman. Pipes zieht in seiner geschichtlichen Darstellung einen weiten Bogen über Konspirationsängste und die entsprechende Literatur in den USA, in Europa vom Mittelalter an sowie teilweise im Nahen Osten. Dabei verarbeitet er eine große Menge von Literatur. Pipes versucht die Funktion derartiger Theorien zu erklären und geht auch auf deren psychologische Hintergründe ein. Jeder Leser und jede Leserin, die selbst anfällig für Verschwörungstheorien ist, kann anhand des Handwerkszeugs, das der Autor liefert, selbstkritisch die Gründe der eigenen Affinität für dieses "Laster des rationalen Geistes" hinterfragen sowie die fragwürdigen Argumentationsmuster mit ihren Zirkelschlüssen und teilweise wahnhaften Denkschleifen einmal selbstkritisch beleuchten. Der Autor ist kein Anhänger von Verschwörungstheorien, schüttet aber teilweise das Kind mit dem Bade aus, wenn er auch real nachgewiesene Komplotte beispielsweise der CIA, die zur Errichtung von Militärdiktaturen in Südamerika in den siebziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts führten, dem Bereich spekulativer Verschwörungstheorien zuordnet. Diese teilweise unscharfe Abgrenzung zu realen "negativen" Netzwerken ist der einzige Kritikpunkt, allerdings auch nicht Gegenstand des Buches.
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