Customer Review:
Perrsönliche Reise zum Hindukusch
Sahs Buch zeichnet sich durch die persönliche Beziehung zum Land einerseits, durch die grossen Kenntnisse der afghanischen Verhältnisse andererseits aus. Es ist nicht bloss ein Reisebuch sondern ein Dokument eines längst vergessenen Krieges. Dass es sich um eine Frau handelt, die über die Männerwelt des Krieges berichtet, verleiht dem Buch noch zusästzliche Glaubwürdigkeit. Ein eindrucksvolles Werk!
Gute Mischung
Saira Shahs Buch ist eine gute Mischung aus Politik und Autobiografie. Gerade bei der aktuellen politischen Lage ist es eine ausgezeichnete Quelle, auch wenn der Hauptteil des Buches in den 80ern spielt. Die Mischung aus Märchen und Realität wurde gekonnt umgesetzt. Leider fällt das Buch zum Schluss hin ab. Der letzte Teil geht auf das "aktuelle" Geschehen nach dem 11.9.2001 ein - und wirkte auf mich wie "hingerotzt". Ich habe den Eindruck, dass der Verlag das Buch unbedingt sofort herausbringen wollte (was verständlich ist), dass aber die Qualität beim Lektorat - die auf den ersten 250 Seiten wirklich gut ist - darunter gelitten hat. Erst das Schlusskapitel zeigt wieder das vorherige Niveau.
Alles in allem jedoch ein empfehlenswertes Buch für jeden, der sich für die Thematik Islamische Völker - fremde Kulturen? interessiert.
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