Diana. Sie suchte die Liebe

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Diana. Sie suchte die Liebe


Authors: Andrew Morton
Catalog: Book
Media: Gebundene Ausgabe
Release Date: Juli 2004
Publisher: Droemer/Knaur
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Customer Review:
Titel verfehlt!
Obwohl der Autor dieses Buches sich sehr menschlich, sachlich und vermutlich sehr an der für ihn zugänglichen Realität bewegt, ist sein Titel aus meiner Sicht nicht das, was den Kern des Buches tatsächlich trifft. Klar behandelt er die "Liebsbeziehungen" von Diana, doch das, was für mich in diesem Buch im Vordergrund steht ist die gezielte Selbstfindung und Reifung zur Persönlichkeit der Prinzessin. Wenn nur annähernd das , was an Intriegen etc in dem Buch dargestellt wird, stimmt, kann man nur sagen, "Hut ab" vor der Prinzessin, dass sie in der Lage war, ohne "Verrückt zu werden" sich aus dieser Ehe und dem Umfeld zu lösen.
Mir hat ein Großteil dieses Buches Sachinformationen vermittelt, die Manches, was mit Könighaus und dem Leben in einer "anderen Welt" zusammenhängt, in ein völlig anderes Licht rückt.
Alleine die Tatsache, dass wohl alle wußten, was Prinz Charles(bezg. auf Camilla) tat und sogar die eigene Großmutter von Diana diese Fakten leugnete, um ihren Status erhalten zu können, welch ver-rückte Welt muß das gewesen sein??
Und da ja feststeht, dass Jeder seine Wirklichkeit hat, muß man diese Infos unter genau diesem Aspekt sehen.
ALLES SCHON MAL GELESEN oder ES WAR VIELES GANZ ANDERS...
Tja, für Diana-Fans ein Muß, sicher. Aber ob es doch noch notwendig war das Herr Morton NOCH EIN Buch über Diana (oder sagen wir: Eine verdeckte Eigen-Werbeschrift für seine Werke) rausbringt? Hier erfahren wir, das alles ja eigentlich ganz anders war, das Paul Burrell (fast) nur gelogen hat, das die Royals und deren Anhänger Diana zu Tode schweigen möchten (das wußten wir doch auch so schon), das der Tod der Königin der Herzen ein Unfall war (auch wenn er es nicht war). Aber nebenbei gibt es doch die eine oder andere pikante Kleinigkeit und alles ist doch nicht schlecht an Herrn Mortons Buch, obwohl... Geschrieben ist es sehr flüssig, wird an keiner Stelle langweilig. Aber es wiederholt sich vieles und dann... SO notwenig wäre das Buch nicht gewesen. Ein bißchen mehr Mut hätte Herrn Morton auch angestanden, warum so zaghaft und so beschwichtigend. Er hat doch nicht etwa Angst, auch in der Schußlinie zu stehen? Immerhin liest man das Buch in einem weg und es gibt einem zu denken, das ist doch was.
Nichts wirklich Neues
Ich fand dieses Buch langweilig. Morton erzählte nichts Neues, wie eigentlich angekündigt, in diesem Buch. Alles was er erwähnte war bereits bekannt und wurde auch schon in der diversen Literatur, die nach Dianas Tod erschien, beschrieben. Man hätte dieses Buch gut und gerne um 200 Seiten kürzen können. Beim Lesen beschlich mich zudem das Gefühl, dass es sich bei diesem Buch um eine Privatabrechnung handelt zwischen Morton und Paul Burell, der sehr schlecht in diesem Buch dargestellt wird.

Books:

  1. Marion Dönhoff. Ein widerständiges Leben.
  2. Vom schönen Schein der Demokratie. Politik ohne Verantwortung, am Volk vorbei.
  3. Das System. Die Machenschaften der Macht.
  4. Hannelore Kohl. Ihr Leben.
  5. Der Biedermann. Die Geschichte des Frauenmörders Horst David.
  6. Shahidas. Die Töchter des Terrors
  7. Die Gesundheitsfalle
  8. Blühende Phantasien und harte Realitäten. Wie der Umschwung Ost die ganze Republik verändert
  9. Die politische Sprache des Islam.
  10. Stasiland

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