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Überblick für Einsteiger
Das vorliegende Buch widmet sich in seinen Kapiteln allen Aspekten der vergleichenden Methodik in der Politikwissenschaft. Fünf einleitende Aufsätze stellen die grundlegenden Fragestellungen, Methoden und Probleme des Fachs vor. dazu wurde reichlich Prominenz versammelt, die dann leider auch das zu erwartende tun - was in Büchern dieses Typs häufig geschieht: Sie geben eine kurze Zusammenfassung ihrer hergebrachten Thesen und zitieren dabei vorwiegend sich selbst. Das schmälert nicht unbedingt die Qualität, schränkt jedoch den Leserkreis erheblich ein: Denn für alle, die schon ein wenig länger im Studium sind, wird das zu einer Parade alter Bekannter; und die Kürze der einzelnen Beiträge reicht dann nicht hin, um mehr zu bewirken, als zu jedem Namen ein, zwei Thesen noch einmal aufzufrischen. Neun weitere Kapitel zu einzelnen Themenfeldern - Wertewandel, Partizipation, Parteien, Verbände, Konfliktforschung, um nur einige zu nennen - setzen diesen Trend fort. Auch hier wieder Prominenz, die einen kurz am jeweiligen Themengebiet schnuppern läßt, mehr nicht. Leider vermißt man auch einen größeren Methodenteil, insbesondere die quantitative Forschung kommt sehr kurz - es wird mehr aufgezählt als erklärt. Insofern wird das Buch wohl hauptsächlich Studienanfänger interessieren und denen kann es neben einem Überblick auch eine recht guten Literaturüberblick bieten: Durch das Format des „best of" greift jedes Kapitel auf die Klassiker des jeweiligen Bereichs zurück und listet diese dann in der Bibliographie auch auf. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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