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eine weitgehend gelungene Auseinandersetzung
Carl Schmitt gilt nicht zu Unrecht als ein höchst problematicher Vertreter der deutschen Staatslehre. Während des Dritten Reiches hatte er seine Blütezeit in den Jahren bis 1936. Sein Einfluss aber auch auf das deutsche Grundgesetz von 1949 kann nicht überschätzt werden. Als Kritiker der Weimarer Republik wurden viele seiner Überlegungen einbezogen, als es daran ging, das GG auf sichere Füße zu stellen. Gerade auf Grund dieses immensen Einflusses auf die heutige deutsche Verfassungslage ist eine Beschäftigung mit seinem Werk äußerst aufschlussreich. Es ist dem Autor gelungen, dem Leser einen Weg in die Gedankengänge Schmitts aufzuzeigen, ohne nicht auch kritisch dessen Rolle im Dritten Reich zu betrachten. Hinweise auf die berühmten Artikel "Der Führer schützt das Recht" und "Die Verfassung der Freiheit" (ein Kommentar zu den Nürnberger Rassegesetzen) fehlen nicht. Meiner Ansicht nach ist das Buch eine sehr aufschlussreiche, interessante und ausgewogene Lektüre. Bei all dem Lob sollte aber darauf hingewiesen werden, dass gerade am Anfang das Buch eher verwirrend ist. Den Roten Faden zu finden fällt schwer und erst mit der Beschäftigung mit der Verfassungslehre des Autors war es mir möglich, dem Stil und dem Aufbau zu folgen. Dennoch: ein durchaus lesenswertes Buch.
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