Customer Review:
Großartig!
Erst habe ich befürchtet, dass es sich um einen reinen Kriegsbericht handelt. Dem ist nicht so! In den ersten ca. zwei Dritteln des Buches beschreibt Antonia Rados auf sehr beeindruckende Weise alle möglichen Hintergründe. Sie macht zwar keinen Hehl daraus, nicht allzu viel von Saddam H. zu halten, hetzt aber nicht. Und sie bleibt auch mit ihren Äußerungen die USA betreffend so sachlich wie eben möglich.
Ein sehr empfehlenswertes Buch, was viel Background über den Irak und auch amerikanische Mechanismen liefert. Menschlich und somit sehr nachvollziehbar geschrieben!
Ein tolles Buch, spannend, lebensecht und hintergründig
Einfach genial wie Antonia Rados es schafft ihre Erlebnisse des Irak Krieges, die von Angst, Schrecken und Terror geprägt sind, in ein Buch, dass sich durch sensible Schilderung der Gegebenheiten, kritische Betrachtung der politischen Umstände sowie eine positive Sicht der Dinge um nicht den Mut zu verlieren, auszeichnet, zu verpacken. Für jedermann, der sich über die Hintergründe des Irak Krieges, die Chronologie desselben, sowie über die Situation während des Krieges informieren will, zu empfehlen.
Total einseitig
Leider hatte ich mir mehr von diesem Buch versprochen! Ich denke, dass es leider viel zu einseitig beschrieben ist, natürlich subjektiv. Stilistisch läßt es für eine Reporterin auch zu wünschen übrig, sie verwendet leider viel zu häufig "unsereiner". Damit spricht sie auch für ihre Kolleginnen und Kollegen. Ob die alles ähnlich oder gar genauso empfunden haben bleibt offen. Ihre Kritik an den Arbeitsbedingungen bleiben an der Oberfläche. Es ist schon erstaunlich, dass A. Rados dort gearbeitet hat und wirkliche Vertiefungen über das Land, die Mentalität der Menschen etc. aber nur an der Oberfläche bleiben. Mehr als einmal bringt sie zum Ausdruck, dass ihr das Land eigentlich nicht sonderlich gefällt. Hintergründe Fehlanzeige. Wer sich für das Land interessiert und Hintergründe entdecken möchte, wen es interessiert warum Informationen so oder so rübergebracht wurden, für den ist dieses Buch nicht geeignet. Das beste an diese, Buch ist der Schluss, da versucht sie wenigstens ansatzweise sich einmal mit beiden Seiten zu befassen.
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