Was denkt Allah über Europa? Gegen die islamistische Bedrohung

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Authors: Chahdortt Djavann
Catalog: Book
Media: Gebundene Ausgabe
Release Date: Februar 2005
Publisher: Ullstein Hc
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Der Schleier als Kampfmittel
Im Jahr 1961 lebten in Deutschland knapp 15.000 Muslime, heute sind es über 3,2 Millionen. Rund 500.000 von ihnen haben die deutsche Staatsbürgerschaft. Dies bedeutet eine beträchtliche Herausforderung für das Selbstverständnis der deutschen Gesellschaft.
Wie stark ist die Tendenz der in Deutschland lebenden Muslime zum Fundamentalismus? Inwiefern gibt es Einflüsse aus dem Ausland?
Wie korrespondieren die Organisationen der Muslime mit dem Grundgesetz und anderen Rechtsnormen? Erscheint die Schaffung einer rechtsverbindlichen Vertretung der Muslime in Deutschland realistisch?
"Allahs Schleier" ist ein umfasender Vorhang, der den Mann und die Macht von der Frau trennt ihr eine niedrigere Existenz zuweist. Ähnlich wurde einst auch bei uns die Frau in den Bereich der bösen Begierde verwiesen. Es entsteht ein vielseitig abgestütztes und mit zahlreichen Beispielen unterlegtes Erklärungsmodell, welches den "Schleier Allahs" im Verhalten westlicher "Dialogisten", insonderheit des deutschen Proislamismus, plausibel zu erklären hilft.

"Die Frauen sind ohne Glaube und Verstand - es sei denn, sie gehorchen ihren Männern." (Muhammad).

Mit Leitmotiven dieser Art haben die Männer des Islam ihre Frauen bis heute geistig wie körperlich verhüllt und ausgegrenzt. Prophetentradition und Koran lassen nur geringe Zweifel daran, dass sich in der Vision des Islam Religion, Politik und Fortpflanzung expansiv verbinden müssen - im Gegensatz zur westlichen Zivilisation, deren Grundorientierung sich nicht auf den Bestand, sondern den Konsum richtet.

Aus Sexualität und Haremsdenken hat sich der profane Mythos des Islam entwickelt, der seine Männer zwingt, die Traditionen der Eroberung und Frauenrepression auch in moderner Zeit fortzuschreiben. Nach wie vor ist der Mann als Vertreter Allahs in der Beherrschung der Frau die wichtigste Basis für eine Ideologie aus Kult, Kampf und Koitus, die nur sich selbst toleriert.
Islamexpansion und globale Kommerzialisierung verbinden sich zu einer Entwicklung, die westliche "Toleranz" auf Kosten der Frauen zu einem politischen Proislamismus auszuweiten beginnt. Moscheebau, Islamunterricht, Kopftuch, EU-Beitritt der Türkei sind Probleme, die im "Dialog mit dem Islam" wichtige Fragen offenlassen. Denn die Religionsfreiheit "berechtigt" die Muslime, mit ihrem angestammten Recht die Demokratie zu überwinden. Die Frauen - auch die westlichen - haben dabei am meisten zu verlieren.
Islamismus und Intoleranz
Frankreich ist in puncto "multikulturelle Gesellschaft" schon ein gutes Stück weiter als die Bundesrepublik. Berichte über bürgerkriegsartige Zustände in den Banlieues, den Vorstädten, sorgen immer wieder für Schlagzeilen; und in manche multiethnische Krisen-Stadtviertel in Lyon oder Marseille können sich Feuerwehr oder Notärzte nur noch unter Polizeischutz vorwagen.

Jetzt ist ein neues Stadium der Eskalation erreicht. Denn bei den gewalttätigen Jugendbanden, die sich meist aus schwarz- oder nordafrikanischen Zuwanderern zusammensetzen, greift verstärkt die "Re-Ethnisierung" um sich - und macht alle Bemühungen um eine Integration zunichte. Sie geht einher mit der bewußten Rückbesinnung auf die eigenen ethnischen Wurzeln und der ostentativen Abgrenzung von der Gast-Gesellschaft.

Selbst liberale Intellektuelle können sich angesichts jüngster Ausschreitungen in Paris des Eindrucks nicht erwehren, daß Frankreich von den Vorboten eines "Rassenkrieges" heimgesucht wird. In der französischen Hauptstadt hatten sich bei Schülerdemonstrationen kürzlich rund 1000 schwarzafrikanische Jugendliche zusammengerottet und in den Vorstädten systematisch Jagd auf weiße Jugendliche gemacht. Dabei kam es zu zahlreichen Übergriffen, und als "Trophäe" wurde vielen Opfern das Handy weggenommen, das die Gewalttäter dann demonstrativ zertraten.

"Ich habe nur Schwarze gesehen, die Weiße angegriffen haben", berichtet der Geschichtslehrer Luc Colpart. Die Täter hätten "rassistische" Parolen gerufen. Sozialarbeiter und Streetworker können das bestätigen. Die verachteten "kleinen Weißen" haben bei den ausländischen Jugendgangs inzwischen einen Spottnamen: "Bolos". "Ein Bolo ist eine Taube, ein Opfer", erklärt einer der "Casseurs" (Schläger) der Zeitung "Le Monde". Ein anderer sagt, "Bolo" sein sei, "als wenn auf der Stirn ‚nimm meine Sachen' stünde". Auf den Punkt bringt es allerdings ein Randalierer aus Nordafrika: "Bolos sind eher blond."

Schon seit 1991 gibt es in Frankreich ein Regierungsprogramm, um 400 "heiße" Vorstädte im ganzen Land zu "entschärfen". Sogar ein eigenes Ministeramt war dafür geschaffen worden. Alles vergebens, wie sich nun zeigt. Zuerst brannten in der Silvesternacht regelmäßig die Autos, dann begannen in den Moslem-Hochburgen in Marseille, Lyon und Paris die Fundamentalisten die Macht zu übernehmen - wobei widerspenstige Frauen und Mädchen vergewaltigt und sogar ermordet wurden -, und jetzt bricht in den Parallelgesellschaften der Zuwanderer der offene Haß aus. "Das schwarze Volk ist aufgestanden", skandierten kürzlich die Besucher eines Auftritts des schwarzen Kabarettisten Dieudonné.

Sogar das liberale Establishment im Nachbarland kann die inländerfeindlichen Auswüchse nicht länger ignorieren, nachdem es sie jahrzehntelang unter den Tisch gekehrt und "Rassenhaß" der politischen Rechten unterstellt hat. Doch der neue "Rassenhaß" geht nicht von Rechten, sondern von Zuwanderern aus, und er richtet sich gegen Franzosen. Zahlreiche Intellektuelle sahen sich deshalb zu einer dringenden Resolution veranlaßt. Es sei eine "Haßbewegung" gegen weiße Franzosen und Juden entstanden, heißt es darin.

Ein Dokument der Hilflosigkeit. Denn konkrete Maßnahmen - etwa gegen die außer Kontrolle geratene Zuwanderung - verlangen die Unterzeichner nicht. Es bleibt bei Problembeschreibung und Katzenjammer.
Chadorrt Djavann ,Que pense Allah de l`Europe ?
Die Autorin anlysiert außerordentlich scharfsinnig die Machenschaften islamischer Fundamentalisten in Europa , indem sie am Beispiel des Kopftuches darlegt ,wie man religiöse Symbole instrumentalisiert , um Frauen in Sexualobjekte zu verwandeln .die unter schariatischer Gestzgebung unterdrückt und
bedingungslos der männlichen Verfügungsgewalt unterworfen werden sollen.Ein unbedingt lesenswertes Buch.

Mit freundlichen Grüssen R.Marck

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