Wangari Maathai - die Mutter der Bäume

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Wangari Maathai - die Mutter der Bäume


Authors: Stefan Ehlert
Catalog: Book
Media: Broschiert
Release Date: Dezember 2004
Publisher: Herder, Freiburg
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Customer Review:
Zur politischen Bedeutung der Bäume
Der Autor, seit 2001 als Journalist in Kenia tätig, zeichnet ein vielschichtiges und ausgewogenes Bild einer bemerkenswerten Persönlichkeit, die sich um Fragen der Frauenrechte ebenso verdient gemacht hat wie um Fragen des Friedens und des Umweltschutzes. Die in den Medien gelegentlich verwendete Titulierung „Mutter der Bäume" spielt auf Wangari Maathais außerordentliches Jahrzehnte währendes Engagement für den Erhalt und die Wiederaufforstung kenianischer Waldflächen an, wobei die symbolischen Baumpflanzaktionen nur den medial vermittelbaren Teil dieser Aktivität darstellen. Der gegen alle Widerstände im eigenen Land und politische und körperliche Repression betriebene aktive Umweltschutz der promovierten Biologin und Professorin offenbart eine ganz eigenständige Variante globaler Friedenspolitik, die Macht- und Umweltthemen im Zusammenhang sieht. Parallel dazu stellt sich Wangari Maathai deshalb auch als politische Aktivistin dar, die sich nicht scheut, die mächtigen und korrupten Eliten des Landes anzugreifen. Nachdem sie vor einigen Jahren nach vielen Anfeindungen selber als stellvertretende Ministerin für Umweltfragen Mitglied der kenianischen Regierung wird, fährt sie einen schwierigen Kurs zwischen kritischer Reformeinstellung und politischem Arrangement. Der Friedensnobelpreis von 2004 allerdings stärkt ihre Position im eigenen Land aufs Neue und macht die langjährige Arbeit Maathais auch der breiten Weltöffentlichkeit bekannt.
Zur politischen Bedeutung der Bäume
Der Autor, seit 2001 als Journalist in Kenia tätig, zeichnet ein vielschichtiges und ausgewogenes Bild einer bemerkenswerten Persönlichkeit, die sich um Fragen der Frauenrechte ebenso verdient gemacht hat wie um Fragen des Friedens und des Umweltschutzes. Die in den Medien gelegentlich verwendete Titulierung „Mutter der Bäume" spielt auf Wangari Maathais außerordentliches, Jahrzehnte währendes Engagement für den Erhalt und die Wiederaufforstung kenianischer Waldflächen an, wobei die symbolischen Baumpflanzaktionen nur den medial vermittelbaren Teil dieser Aktivität darstellen. Der gegen alle Widerstände im eigenen Land und politische und körperliche Repression betriebene aktive Umweltschutz der promovierten Biologin und Professorin offenbart eine ganz eigenständige Variante globaler Friedenspolitik, die Macht- und Umweltthemen im Zusammenhang sieht. Parallel dazu stellt sich Wangari Maathai deshalb auch als politische Aktivistin dar, die sich nicht scheut, die mächtigen und korrupten Eliten des Landes anzugreifen. Nachdem sie vor einigen Jahren nach vielen Anfeindungen selber als stellvertretende Ministerin für Umweltfragen Mitglied der kenianischen Regierung wird, fährt sie einen schwierigen Kurs zwischen kritischer Reformeinstellung und politischem Arrangement. Der Friedensnobelpreis von 2004 allerdings stärkt ihre Position im eigenen Land aufs Neue und macht die langjährige Arbeit Maathais auch der breiten Weltöffentlichkeit bekannt.
Nicht nur für Freunde Wangari Maathais
Ich habe gerade dieses kleine Buch gelesen, das zwar eine Biografie der Nobelpreistägerin
Wangari Maathai sein soll, darüber hinaus sehr viele Informationen beinhaltet über das
Leben in Kenia, die politische und soziale Situation, speziell der Frauen und Kinder.
Es enthält auch etwas über den geschichtlichen Hintergrund nach dem Eintritt des Landes
in die Unabhängigkeit, die unglaubliche Korruption, die Entwicklungshilfe, die dort
geleistet wird.
Wer sich über Kenia informieren will, aber kein trockenes wissenschaftliches Werk
lesen möchte, dem kann ich das spannend geschriebene Buch sehr empfehlen.

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