Die Gotteskrieger und die falsche Toleranz.

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Die Gotteskrieger und die falsche Toleranz.


Authors: Elisabeth Badinter, Johannes von Dohnanyi, Cornelia Filter, Wilhelm Heitmeyer, Robin Morgan, Alice Schwarzer
Catalog: Book
Media: Broschiert
Release Date: März 2002
Publisher: Kiepenheuer & Witsch
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Customer Review:
Islamo-Faschismus und Banden-Kriminalität
Verbrechen gehören seit Jahrhunderten zum Rhythmus des Islam. 1860: Massaker an den griechischen Katholiken in Damaskus nach einem von moslemischen Autoritäten ausgerufenen djihad. 1861: Massaker an Christen im Libanon, die von den Armeen Napoleons III gerettet wurden. 1894-96 zur Zeit der Dreyfus-Affaire: Massaker an den Armeniern im osmanischen Reich. 1915-16: Völkermord an den Armeniern in der gesamten Türkei, Zwangskonversion von Kindern, Frauen und Mädchen, die als Kriegsbeute geschwängert wurden, um echte Muslime zu produzieren. 1923: Ausweisung aller Griechen aus der Türkei (1 Million Ausgewiesene). 1948: Pogrome in Kairo. 1952: Brand jüdischen Eigentums in Kairo. 1952-1961: Säuberung Ägyptens, Ausreise aller "Ausländer". 1956: Ausreise aller "Ausländer" und Juden aus Tunesien. 1954-1962: Ausreise der Ausländer aus Algerien: Der Krieg war ein djihad (ein Moudjahidin ist ein "Kämpfer des djihad"). In den Jahren 1960-90: Massenflucht der Christen aus dem Nahen Osten (Libanon, Türkei, Syrien, Irak). Ende der 1960er Jahre: Organisierte Ausreise der Juden aus Marokko. 1970-80: Die ausländische Bevölkerung (Italiener, Franzosen, Griechen, Malteser, Spanier) in Marokko wurde auf ein Viertel reduziert: Ihr Anteil sank nach der "Marokkanisierung" von Arbeitsplätzen, Vermögen und Unternehmen von 400 000 auf weniger als 100 000. 1978-90: In ihrem eigenen Land massakrierte Kopten. 1980-90: Völkermord an den Christen und Animisten im Sudan (1 Million Tote); Versklavung der Gefangenen. 1976-96: Ein Viertel der Bevölkerung in Timor durch Muslime eliminiert. 1980er und 90er Jahre: Massaker an den Christen in Indonesien und im Süden der Philippinen. 1990er Jahre: Ermordung von einheimischen oder als Touristen eingereisten Ausländern in Algerien, Ägypten usw. 1990 und in den darauf folgenden Jahren: Pogrome an zumeist christianisierten Chinesen in Indonesien. Und so weiter und so fort.
Stehen die Tatsachen erst einmal fest, kann man sie in Bezug setzen mit dem "Manifest", mit "Mein Kampf", mit dem "Koran" um herauszuarbeiten, was in diesen grundlegenden Texten die Gläubigen dazu bringt, diejenigen umzubringen, die ihren Glauben nicht teilen. Das "Manifest der kommunistischen Partei", der heilige Text des Marxismus, und andere "Korane" des Marxismus rechtfertigen die Ausrottung der schädlichen Klassen. "Mein Kampf", der Grundlagentext der Nazis, behauptet die erträumte Überlegenheit eines Volkes. Der "Koran" ist unzweideutig. Er bejaht die Überlegenheit der erwählten Rasse wahrhaft Glaubender, die im Namen dieser Überlegenheit aufgefordert sind, die "Ungläubigen" zu töten, zu erdrosseln, zu morden, zu foltern, sie die "Jizya" zahlen zu lassen. Die Muslime erklären: "In diesem Buch gibt es 123 Verse, die zum Töten und zum Kriegführen auffordern", der bekannteste lautet "Tötet die Ungläubigen, überall da, wo ihr sie findet".
Die Islamisierung Europas schreitet immer schneller voran, aber keine Angst: Der Islam ist tolerant, das sagen auch die Muslime und ihre Helfershelfer. Natürlich widerlegt alles diese Behauptung. Im Arabischen entspricht "dhimmi" dem Begriff "toleriert". Ein "dhimmi" ist ein Jude oder ein Christ, dessen Präsenz in den eroberten Gebieten der Islam tolerieren soll. Die Gesetze der Scharia in Bezug auf die "dhimmi" sind zahlreich. Sie unterliegen Sondersteuern. Es ist ihnen untersagt, ihre Kultstätten (Kirchen oder Synagogen) zu errichten, vergrößern oder restaurieren. Ihr Kult ist nicht verboten, aber er muss diskret sein (Glocken läuten nicht). Ihre Zeugenaussage gegen einen Muslim wird nicht anerkannt. Sie werden zum Tode verurteilt, wenn sie eine Muslima heiraten oder Bekehrungseifer an den Tag legen. Sie können keine Ehrenämter übernehmen. Sie werden dazu verpflichtet, für den djihad aufzukommen, um neue Gebiete zu erobern. Ihr Land heißt "fey", es ist eine Kriegsbeute. Der siegreiche Islam entscheidet über die "Rechte", die er den "dhimmi" überlässt: Verhandeln sind nicht möglich. Der "dhimmi" ist ein ehemaliger "harbi", der den Sieg des Islam akzeptiert hat. Damit ist er vor den Gesetzen des djihad "geschützt", die Sklaverei, Massaker, Plünderungen und die Aufteilung der Beute gestatten. Aus dem "Schutz" folgerten die Helfershelfer die "Toleranz" des Islam. Wenn die "dhimmi" aufmucken und rebellisch werden, dann werden sie wieder zu "harbi", und die Gesetze des djihad gelten für sie. Das Dasein als "dhimmi" "die Unterwerfung unter die ungerechteste Ordnung, die es auf der Welt jemals gab" verbreitet sich überall in der westlichen Welt.



Toleranz statt gleichgültiger Duldung
Eine gute Botschaft: Toleranz braucht Engagement, Toleranz verlangt nach Engagement gegen Intoleranz, wer nicht selber wenigstens duldet, der kann keine Duldung verlangen.
Fundamentalisten, die sich die Intoleranz auf die Flügel geschrieben haben, müssen von einem toleranten Menschen einfach bekämpft werden.
Wir wissen nicht, ob wir Recht haben, wir können es aber nicht Menschen zumuten, von jemand anderem mit Intoleranz behandelt zu werden.
Wer mit Gewalt vorgeht, um seine Überzeugung durchzusetzen, muss um der Toleranz willen aufgehalten werden.
Wer denkt, auch intolerante Bewegungen müssten geduldet werden, der verwechselt Toleranz mit Gleichgültigkeit und einem feigen Kulturrelativismus.
Daher ist dieses Buch, trotz seines teilweise reißerischen Stils, ein gelungenes Plädoyer für aufgeklärte Toleranz und gegen relativistische Duldung und somit ein guter Wegweiser einer offenen Gesellschaft, obwohl ich Alice Schwarzer auch nicht leiden kann.
statt "BLUT und BODEN" nun "BLUT und KORAN" ...
das titelbild hat besonderes kompliment verdient - man brauch schon fast gar nicht mehr weiterzulesen, so eindeutig klar und langfristig erinnerbar ist das cover-foto mit seiner message; weil aber seit dem 11. september 2001, weil seit jener geiselnahme im irak, um frankreich zu zwingen, das kopftuch-verbot zurückzunehmen, weil seit dem mord an dem niederländischen filmregisseur und islam-kritiker theo van gogh einige scheite im konflikt der kulturen nachgelegt worden sind, zahlt es sich zunehmend aus, sich mit alice schwarzer zu beschäftigen, die seit 1979 zäh und unbeirrbar am thema festgehalten hat wie ein weiblicher voltaire, der für vernunft und gleichberechtigung statt für gehorsam und skurrile religiösität kämpft. der politologe bassam tibi, eine der stimmen, die schwarzer für das von ihr herausgegebene buch gesammelt hat, er fordert, dass sich moslems an der europäisch-westlichen leitkultur zu orientieren hätten (noch zahm formuliert; alice schwarzer textet gern etwas bissiger: auf den fahnen stehe heutzutage statt "BLUT und BODEN" nun "BLUT und KORAN"). das wort GOTTESKRIEGER ist demnach kein neurotisches oder rassistisches hirngespinst, sondern kühle realitäts-wahrnehmung, von keiner multi-kulti-partei-ideologie vernebelt. zu tolerieren, dass eine frau unter stoffbergen dahinstolpert, während ihr mann lässig in jeans voranschreitet, zugleich zwangsheirat oder eheliche prügelstafe als religiöses brauchtum juristisch zu tolerieren - das treibt alice schwarzer immer noch die wut in die knochen. man sollte sich mit weitsichtigen textzusammenstellungen, wie in diesem buch über die fatale toleranz, mindestens solange beschäftigen, wie sie ihrer zeit vorausgeeeilt sind - 20-30 jahre also - somit eine lohnende buch-anschaffung ...

Books:

  1. Der Nürnberger Prozeß.
  2. Demokratie. Der Gott, der keiner ist
  3. Selbstportrait
  4. In göttlicher Mission
  5. Wir waren so unheimlich konsequent. Ein Gespräch zur Geschichte der RAF mit Stefan Wisniewski
  6. Traumland Alptraum
  7. IRA. Langer Weg zum Frieden.
  8. Was ist Politik? Fragmente aus dem Nachlaß.
  9. Weltmacht USA. Ein Nachruf.
  10. Terrorismus

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