Customer Review:
Moore war schon besser
Das Buch enthält ein paar spannende Fakten. Letzendlich hat man diese Fakten nach den ersten paar Kapitel aber alle kapiert und dann verläuft sich das Buch in einem schwammigen Anti-Bush-Pamphlet.
Sorry, Mr. Moore, Sie können das besser. Dennoch ist das Buch ein wichtiger Fingerzeig in die richtige Richtung, sollte damit dennoch in jeder wohlsortierten Bibliothek zu finden sein und man sollte schlicht und einfah mal durchgeblättert haben.
Michael Moore alleine gegen die Unvernunft
Natürlich darf man nicht alles was Michael Moore in seinen Büchern wiedergibt vorbehaltlos glauben. Doch er traut sich viele Wahrheiten auszusprechen vor dennen die Mehrheit der Amerikaner, und der restlichen Welt, die Augen verschließt.
Seine Deutschen Fans hat Moore sogar mit einem Extra Vorwort bedacht. In "Volle Deckung Mr. Bush" beschäftigt sich Michael Moore ausschließlich mit dem Amerikanischen Präsidenten seinen Lieblings Feind. Der Leser kann an vielen Stelle unglaubwürdig den Kopf schütteln und behertzt lachen. Von welchen Politischen Büchern kann man das bitte schön noch behaupten?
Auch wenn ich Moores dritte deutsche Veröffentlichung schwächer Einschätze als die ersten beiden kann ich deren Kauf nur empfehlen.
Michael Moore wie man ihn schätzt und nie verlieren will !!!
Sollte man gelesen haben!
Nachdem ich immer öfter über den Namen „Michael Moore" gestolpert bin, habe ich mir schließlich auch ein Buch von dem „schärfsten Bush Kritiker" zugelegt. Ich habe jedoch nicht mit „Stupid White Men" angefangen, sondern mit „Volle Deckung Mr. Bush". Schon bei der Einleitung musste ich loslachen. Bissige Ironie und Sarkasmus ist dabei Moores Markenzeichen. Und trotzdem schafft er es, dass man ihn trotz all der triefenden Ironie ernst nimmt, und sich Gedanken über seine Aussagen macht. Nicht zuletzt deswegen, weil er alle Aussagen mit Fakten belegen kann. „Volle Deckung Mr. Bush" beschäftigt sich zum Großteil mit den Ereignissen vorm, am und kurz nach dem 11. September. Ohne Gnade prügelt er dabei verbal auf Bush und die Regierung ein, stellt Fragen, an die man teilweise gar nicht gedacht hat, und zeigt alles von einer anderen Seite. Es ist z.B. auch schon ein wenig erschreckend, wenn man liest, dass der Durchschnittsamerikaner in Deutschland mehr über sein eigenes Land erfährt, als in den USA direkt. Solche und andere ähnliche Bemerkungen von Moore lassen einen während dem Lesen nur überrascht den Kopf schütteln.
Nun ist es nicht so, dass man sofort während dem Lesen von Moore „bekehrt" wird (so solls ja auch gar nicht sein), trotzdem wird sich jeder automatisch etwas intensivere Gedanken als vorher machen. Im Endeffekt läuft es natürlich darauf hinaus: jeder glaubt das, was er glauben will - ist ja auch richtig so. Aber ich denke, wenn man sich schon Moores Bücher zu Gemüte führt, kann die eigene Meinung nicht ALLZU sehr davon abweichen. Die einen werden nach diesem Buch wahrscheinlich noch mehr an die eigene Theorie glauben, die anderen werden sich denken, dass dieser Typ wirklich was an der Klatsche hat (wie er sogar selbst sagt). Ich muss sagen - bei mir war es eine Mischung aus beidem ;-) Doch das soll natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Lesenswert ist das Buch jedenfalls allemal, allein schon, weil man wahrscheinlich einen Großteil der Fakten hier in Deutschland gar nicht so mitbekommen hat. Sehr interessant!
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