Über die Demokratie in Amerika.

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Über die Demokratie in Amerika.


Authors: Alexis de Tocqueville
Catalog: Book
Media: Broschiert
Release Date: Januar 1985
Publisher: Reclam, Ditzingen
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Customer Review:
Auswahl
Diese Ausgabe ist nicht zu empfehlen, da sie nur eine Auswahl enthält. Wer will sich schon von anderen vorschreiben lassen, was er zu lesen hat?
Ein Klassiker kritischen Denkens
Alexis de Tocqueville gehört zweifelsohne zu den Klassikern politischer und soziologischer Literatur. Das hier zu besprechende Buch ist dabei zweifelsohne das wichtigste seiner Werke. Alexis de Tocqueville ist im Jahr 1805 geboren und er schreibt rückblickend in seinen "souvenirs": Ich bin am Anfang einer Revolution geboren, die das alte zerstört hat und nocht nichts Neues entstehen ließ. Zeit seines Lebens hat iihn diese Thematik nicht mehr losgelassen: Der Prozeß der Transformation zwischen Ancien Régime und Moderne zieht sich wie ein roter Faden durch sein Lebenswerk. Zur ersten größeren Auseinandersetzung kommt es dabei in seinem Werk "Über die Demokratie" in Amerika. Alexis de Tocqueville war zu Beginn der 30er Jahre des 19. Jahrhunderts nach Amerika aufgebrochen, um dort Studien im Bereich der Verwaltung zu machen. Sein eigentliches Interesse galt jedoch zweifelsohne den gesellschaftlichen und politischen Zustände in diesem Land. Daher wird "Über die Demokratie in Amerika" nicht nur eine phantastische Beschreibung des Profiles einer noch jungen Nation, sondern immer auch ein grundlegendes Buch zur Reflexion über die richtige Staatsform. Aufgrund dieses Buches wurde Alexis de Tocqueville stets von den Liberalen vereinnahmt. Dies verstellt jedoch den Blick. Alexis de Tocqueville warnte durchaus vor den Gefahren eines zu Ende gedacheten Liberalismus eindringlich. Sein Werk ist nicht nur eine Beschreibung, sondern auch eine erste Kritik des modernen Staatsgedankens und des modernen Nationalstaats. In diesem Buch tauchen jene Grundlinien auf, welche auch seine späteren Arbeiten, vor allem: "Ancien Regime und Bürgerliche Gesellschaft" bestimmen. Alexis de Tocqueville kann dadurch auch als Vorreiter einer erst selbst zu sich findenden neuen Art der Politik- und Sozialwissenschaften bezeichnet werden. In der Vorrede schreibt Alexis de Tocqueville: Völlig neu veränderte Phänomene gesellschaftlicher und politischer Art benötigen auch eine neue Form der politischen Sprache. Alexis de Tocqueville hat zur Begriffsbildung mit seinem Buch bereits sehr viel geleistet. Und er gehört dadurch nicht zuletzt zu jenen Klassikern, die es lohnt, immer wieder gelesen zu werden. Daher unbedingt volle fünf Sterne (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

Books:

  1. Dresden Vaterstadt 1945 Vaterstadt 2005
  2. Atlas der Globalisierung
  3. Tagebuch einer Reise
  4. Die Geburt der Dritten Welt
  5. Die Kultivierung des Kapitals. Grundlagen für eine gerechtere Weltordnung
  6. Verbannung nach Helgoland - Reich und glücklich ohne Politiker
  7. Wendezeit. Bausteine für ein neues Weltbild.
  8. Die Irren von Zion.
  9. Die Befehlskette. Vom 11. September bis Abu Ghraib
  10. Fidel Castro.

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