Customer Review:
Kann man nicht weglegen
Selten habe ich ein Buch von vorne bis hinten in einem Zug durchgelesen. Bei "Generation Käfer" konnte ich gar nicht anders. Es ist, als hätte der Autor mich nach meinen Kindheitserinnerungen, nach meinen Erlebnissen in der Nachkriegszeit und meinen Sehnsüchten in den Fünfzigern befragt. Alles wird genauso beschrieben wie ich es im Gedächntis habe, ein Aha-Erlebnis jagt das andere. Ein herrlicher Lesespaß und zugleich ein Buch, das nachdenklich macht.
Früher war (angeblich) alles besser!
Wer in Nachkriegsjahren im deutsprachigen Raum aufgewachsen ist, ist unvermeidlich mit dem VW Käfer groß geworden. Auf 280 Seiten beschäftigt sich der Autor also mit der "Generation Käfer", der "anpackenden Aufbaugeneration". Ohne eine einzige Abbildung vermittelt das Buch Nostalgie, Anekdotisches und vor allem viel Wehleidigkeit, dass doch früher alles viel besser war, und überhaupt die heutige Jugend ...
Absolut lesenswert
Das Schöne an dem Buch, weswegen ich es mit so viel Freude gelesen habe, sind nicht nur die vielen, teils herrlichen, teils aber auch beklemmenden Erinnerungen, die es heraufbeschwört, sondern auch die gleichermaßen heiteren wie tiefsinnigen Reflexionen aus heutiger Sicht, bei denen man ein ums andere Mal innehält, das Buch zur Seite legt und selber intensiv nachdenkt. Und auch wenn man nicht immer zu exakt demselben Resultat kommt wie der Autor Jürgen Brater, hat man am Ende viele neue Erkenntnisse gewonnen, ist sich über vieles klarer geworden und bewertet das, was war, aber auch das, was ist, in vielen Punkten anders. Ein wirklich lesenswertes Buch - wie ich denke, nicht nur für Angehörige der Generation Käfer.
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