Alice im Männerland. Eine Zwischenbilanz.

Alice im Männerland. Eine Zwischenbilanz. similar items

Alice im Männerland. Eine Zwischenbilanz.


Authors: Alice Schwarzer
Catalog: Book
Media: Broschiert
Release Date: Juni 2004
Publisher: Droemer/Knaur
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Customer Review:
Kein seriöser Journalismus
Das Buch enthält die wichtigsten Artikel Alice Schwarzers in den letzten 30 Jahren. Dieses Buch bemüht sich in keiner Weise um Sachlichkeit und Objektivität. Da es der Autorin letztlich nur um die Verwirklichung vorgefaßter politischer Ziele geht, bleiben Falschinformationen und Einseitigkeiten natürlich nicht aus. Es gibt in diesen Artikeln keinerlei Trennung von Meinung und Information. Während ein seriöser Journalismus seine Wertungen als Hilfe dem Leser anbietet, suggeriert Alice Schwarzer, wie jeder gute Politiker auch, ihren Lesern, daß ihre persönlichen Wertungen sich von selbst verstehen. Argumentiert und abgewogen wird ebenfalls nicht in diesem Buch, sondern eine Behauptung an die andere gereiht. Entweder behauptet sie einfach das, was sie braucht, oder sie stellt suggestive rhetorische Fragen. Es gibt in diesem Buch keinerlei Begründungen, keinen argumentativen Aufbau. Gerechtfertigt wird eine Sache einfach durch ihre Bezeichnung mit einem positiv wertgeladenen Begriff, verworfen wird eine Sache einfach durch ihre Bezeichnung mit einem negativ wertgeladen Begriff. Einfacher geht es wirklich nicht.
Eine absolute Pflichtlektüre für jederMANN
So wie es in der Musik regelmässig "Best of"-Alben gibt (die sich in der Regel immer sehr großer Beliebtheit erfreuen), so hat auch Alice Schwarzer in diesem Werk ihre besten Arbeiten (Essays, Vorworte, div. Artikel aus EMMA, etc.) zusammengetragen. Dabei sind die meisten Themen heute noch genau so aktuell wie damals. Jeder, der einmal mehr erfahren möchte, wer Alice Schwarzer ist und warum sie (auch in meinen Augen) eine so wichtige Person ist, der greift mit "Alice im Männerland" zur bestmöglich Einstiegslektüre. Wer das Buch liest wird erkennen, dass Schwarzer viel zu oft falsch verstanden und zitiert wird. Sie ist nämlich gar nicht mal die männerhassende Emanze, die findet, dass Frauen die besseren Menschen sind. Ihr Aussage ist - und das geht als Resümee aus "Alice im Männerland" auch schön hervor - dass alle Menschen gleich sind. Die Themen sind so reichhaltig wie das Leben: es geht um Abtreibung, Gewalt gegen und auch von Frauen, um den Islam (und deren Frauenbild) und Pronografie. Im Gegensatz zu einer Kritik weiter unten ist es eben NICHT nur Schwarz/Weiß-Malerei. Ganz im Gegenteil: in den zahlreichen Essays greift Schwarzer zu sämtlichen Grau-Schattierungen, die die Rhetorik hergibt und beleuchtet die Sachverhalte jeweils von zwei Seiten aus. Realität ist jedoch, dass Frauen dabei oft schlechter abschneiden aufgrund der Gesellschaft. ich bin ein begeisterter Fan dieses Buches und darf dazu erwähnen, dass ich ein männlicher Leser bin.
faszinierende essayistik ...
grübelnd über die energie, die im fundamentalistischen islamismus steckt, der seit dem 11. september 2001 endlich dem letzten ins auge gesprungen sein müsste, gelingt alice schwarzer in ihrem "best-of"-sammelband die entdeckung: "Die Parallelen zu 1933 drängen sich auf. Und auch damals handelte es sich um (zunächst) reine Männerbünde, waren von 42.000 NSDAP-Mitgliedern 1933 93 Prozent männlich, die Mehrheit im Alter von 27 bis 29 Jahren. Auch damals handelte es sich (zunächst) um eine Minderheit, die von einer gleichgültigen oder sympathisierenden Mehrheit toleriert wurde. Auch damals waren (zunächst) die Juden im Visier - und die Frauen. Und nicht zufällig war eine der ersten Maßnahmen sowohl in Hitlers wie auch in Khomeinis Regine das Berufsverbot für weibliche Juristen. In beiden Fällen treibt die Männerbünde ein explosives Gemisch aus Nationalismus und Sozialismus, aus Rassismus und Mystik." - wenn das ganze restliche buch unnütz wäre, würde allein ihr essay, der um dieses thema kreist, den kauf lohnend machen. wieviel anthropologie und tiefen-psychologie, wieviel politik-wissenschaft und geistesgegenwärtigkeit nötig ist, um essayistik der jetzt-zeit zu einem magnetischen, bleibenden anziehungs-punkt werden zu lassen - dies beweist uns wieder einmal diese publikation der alice im männerland ...

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  1. Geheimdienste. Wissen 3000
  2. So funktioniert Deutschland
  3. Geschichte des Vietnamkriegs
  4. Lotti, La Blanche. Als Weiße in den Elendsvierteln Westafrikas
  5. Die Kunst, vernetzt zu denken
  6. Das Herz schlägt links
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  9. Generation Käfer. Unsere besten Jahre
  10. Schauplatz Nordkorea. Das Pulverfass im Fernen Osten.

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