Customer Review:
Die Wahrheit...
Italien hat seine Oriana Fallaci - Deutschland hat seinen Henryk M. Broder (Hurra wir kapitulieren)
Zugegeben vergreift sich Oriana manchmal im Ton, aber wer von vielen nicht Zuhörenden und nicht Verstehenden zur Kenntnis genommen werden will, muss sich manchmal
auch etwas lauter und vehementer konkret artikulieren.
Ein sehr mutiges Buch - ohne Drohungen an Muslime - so etwas ist man in der Regel auch eher leider nur von Muslimen gewohnt.
So droht diese religiöse Truppe augenblicklich nicht nur dem Papst sondern trachtet auch Oriana Fallaci wegen ihrer intellektuellen Offenheit nach ihrem Leben.
Offensichtlich funktioniert hier alles nur entgegen den Lehren des Koran mit Gewalt.
Wir haben nach diesem Bestseller sofort auch das schließend erschiene Buch "Die Kraft der Vernunft" gelesen.
Beide Bücher sind für europäisch denkende Deutsche ein Muss, da die Wurzeln des internationalen Terrorismus nicht zuletzt
auch zu uns nach Hamburg Harburg (Mohammad Atta) führen.
Alle anderen sollen zusehen, wie deutsche, dänische und amerikanische Flaggen verbrannt werden und dabei unwissend weiter träumen.
Vielleicht wachen Sie eines Tages die Burka tragend und Ziegenmilch trinkend auf und begrüßen sich Wasserpfeife rauchend in arabischer Sprache auf ihrem Gebetsteppich sitzend und verneigen sich ehrfürchtig gen Abendland.
Dann ist es vorbei mit der Freiheit der Frauen, vorbei mit dem Feierabendbier und einem herrlichen Cognac, vorbei mit der Meinungsfreiheit, vorbei mit dem Frieden und unserer westlichen Art zu leben.
Darauf will uns Oriana in diesem Buch aufmerksam machen !
Mutig aber manchmal zu verallgemeinernd !
Manchmal kann sowohl die Wut als auch der Stolz blenden und eine klare und objektive Perzeption erschweren. Im Großen und Ganzen teile ich die Meinung der Autorin und bewundere Ihre Mut aber was ich nicht nachvollziehen kann, ist ihre manchmal taktlose Art und Weise, Tatsachen ans Licht zu bringen. Der Islam ist zweifelsohne keine ungefährliche Ideologie; zahlreiche koranische Inhalte und die menschenverachtende Lehren der Scharia also der muslumanischen Gesetzesgebung,bezeugen davon eindeutig aber es ist unfair alle Menschen,die in diesem religiös-gesellschaftlichen Kulturkreis geboren und aufgewachsen sind,pauschalisierend und generalisierend als gefährlch und als potentielle Terroristen zu bezeichnen.Es ist mir wohl bewußt,daß Frau Fallaci, keine Absicht hat,dem Menschen zu verachten,dafür hat sie selbst all zu viel Grausamkeit gesehen und erlebt;ihre Verachtung gilt einzig und allein einer expansiven, unmenschlichen Ideologie,die die humanistisch-freiheitlichen Werte gefährdet aber dennoch entsteht ab und zu der Eindruck,daß sie dem Menschen in seiner Ganzheit nur einseitig betrachtet.Außerdem -trotz der aktuellen sehr brutalen, terroristischen Aktivität mancher Moslems im Namen ihren "Gottes"- darf man auch nicht dem Fanatismus mancher andere Religionen,Denominationen und Sekten aber auch politischen Gruppierungen, außer Acht lassen.Jede religiöse aber auch pseudoreligiöse(Faschismus und Komunismus haben pseudoreligiösen Charakter) Indoktrination ist gefährlich.Die sehr fanatisierte Lebenseinstellung vieler-besonders junger- Moslems, gegenüber den westlichen Werten einer aufgeklärten Gesellschaft,sind auf jeden Fall eine Gafhr für das Fundament der Toleranz und Humanität auf dem unsere Gesellschaftsordnung aufgebaut wurde;der Atentat gegen unsere Gesellschaftsordnung fängt aber nicht erst mit den Bombenanschlägen an,sondern mit der Verbreitung der Volksverhetzung,Sexismus,Homophobie,Antisemitismus,mit der Verachtung des Körperbewußtseins,mit der starken Missionierung und somit Infragestellung unserer Werte und nicht zu letzt mit Ehrenmorden und Zwangsverheiratung!!! Dagegen müssen wir uns wehren aber wenn Wut und Stolz mit Liebe und Mitgefühl zum Ausdruck gebracht werden,sind sie der Ausstoß von Disharmonie und nicht derer Urheber.
Polemisches Flächenbombardement
Sehr geehrte Frau Fallaci!
Mit großem Interesse habe ich Ihre selbsternannte "Predigt" gelesen, die Sie in den Tagen nach dem 11. September 2001 geschrieben haben. Und ich muss schon sagen, sie gehen da ganz schön hart ins Gericht mit dem Islam und der, Ihrer Meinung nach, viel zu nachsichtigen Reaktion der Europäer und vor allem der Italiener, Ihren Landsleuten. Und ich stimme mit Ihrer in "Die Wut und der Stolz" geäußerten Kritik in weiten Teilen überein. Auch ich denke, dass die fundamentalistische Interpretation des Islam, die beileibe keine Minderheit, sondern vielmehr die dominierende Strömung darstellt, eine große Gefahr für unsere freiheitlich-demokratische Gesellschaft darstellt. Auch ich denke, dass unsere Politiker zu nachgiebig und sorglos auf diese Gefahr reagieren.
Ich nehme an, Frau Fallaci, dass sie genauso fassungslos und schockiert waren wie ich, als Moslems überall auf der Welt lautstark und gewalttätig wegen ein paar harmloser Karikaturen, die ihren Propheten darstellen, auf die Straßen gingen. Selbst in den Metropolen Europas pöbelten die Schreihälse, verbrannten unsere Fahnen und spuckten auf die Prinzipien und Werte unserer Gesellschaft, die sie sonst in vollen Zügen zu genießen scheinen. Und unsere Politiker? Die bliesen die Schalmaien der Toleranz und riefen dazu auf, Verständnis mit den Befindlichkeiten anderer Kulturkreise zu haben. Allerdings fällt es mir zunehmend schwerer Toleranz zu zeigen, wenn eine religiös fanatisierte Gesellschaft unsere Botschaften anzündet und dabei selbstgerecht und wie besessen "allah akbar" grölt. In der arabischen Welt erscheinen nahezu täglich Karikaturen, die sich gegen Juden, Christen und den gesamten Westen richten, ohne dass sich hier, geschweige denn in der arabischen Welt, jemand darüber aufregt.
Und doch, Frau Fallaci, habe ich den einen oder anderen Punkt an Ihren Ausführungen zu kritisieren und hoffe, dass Sie mich nicht als Weichei, Schwächling, Kommunisten oder Faschisten beschimpfen, wie sie es so oft in Ihrem Buch praktizieren.
Erstens: Ich bin zwar auch ein Freund von Polemik und klaren Worten, doch treiben Sie es oftmals zu weit. Man erreicht einfach nichts, wenn man seine Gegner permanent beschimpft, so zum Beispiel als "Söhne Allahs [...] die ihre Zeit damit verbringen, mit dem Hintern in der Luft fünfmal am Tag zu beten" (82f.).
Zweitens: Nicht alle Moslems, Frau Fallaci, sind Terroristen. Vor allem Ihre Vermutung, dass die Schlauchbootflüchtlinge aus Afrika von Bin Laden bezahlte Selbstmordattentäter seien, ist völlig unangebracht. Hierbei handelt es sich zumeist um völlig verarmte Familien mit Frauen und Kindern, die alles, auch ihr Leben, riskieren, um dem Elend in ihrer Heimat zu entfliehen. Diese Leute haben die Verachtung, die Sie ihnen entgegenbringen, nicht verdient. Und außerdem dürfte Bin Landen andere, wirkungsvollere, Methoden haben, um seine Helfer in Europa zu postieren.
Drittens: Die Wurzeln des Terrorismus sind vielfältig und lassen sich nicht (nur) auf die Religion zurückführen. Auf die vielen anderen Faktoren gehen Sie leider nicht ein.
Dennoch halte ich Ihr Buch für interessant und lesenswert und hoffe, dass Sie sich auch in Zukunft zum Thema äußern werden. Dann hoffentlich auf einem etwas ansprecherenden Niveau.
Es verbleibt mit freundlichen Grüßen Ihr Leser
Michael Dienstbier
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