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Hohmann bei Amazon falsch zitiert
Das Oberlandesgericht Frankfurt a.M. hat dem Verlag "Gruner +Jahr" verboten noch mal zu behaupten, Hohmann habe in seiner Rede Juden als "Tätervolk" bezeichnet. Andernfalls muss der Verlag Gruner & Jahr ein festzusetzendes Ordnungsgeld bis zu 250.000 Euro an Hohmann zahlen.
In der ersten Amazon-Rezension zum vorliegenden Buch wird hier wiederum der Eindruck erweckt, Hohmann habe die Juden als Tätervolk bezeichnet. Dies hat er nachweislich nicht getan.
ein wichtiges Zeitdokument
Vor dem Hintergrund der Hohmann-Affäre („jüdisches Tätervolk") und der Rolle Günzels darin ein überaus interessant zu lesendes Zeitdokument. Es wird sehr anschaulich deutlich, wie wichtig es ist, dass unser Militär durch Regierung und Parlament kontrolliert wird. Gerade in dieser Hinsicht regt das Buch - auch wenn dies vielleicht nicht die Absicht Günzels oder des Verlages gewesen sein dürfte - zum Nachdenken über die wehrhafte Demokratie in der Bundesrepublik an.
Kritisch-realistisches Meisterwerk
Dieses Buch kann man -einmal angefaßt- nicht mehr aus der Hand legen. Ohne jeden Ballast mit militärischer Prägnanz in herausragender Rhetorik geschrieben, jedoch ohne jeden überflüssigen Schnörkel völlig sachlich, gewürzt mit beißendem aber einsichtigem Sarkasmus ist dieses kritische Werk zur geistigen ,,Größe" der Armee und vor allem unseres in einigen Grundbereichen dekadent anmutenden Staates ein Meisterwerk und sollte unbedingt gelesen werden.
Eine Schande dass gerade Männer solchen Kalibers von Politikern mit ihrem entsprechenden Niveau abgeschossen werden können.
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