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Einzigartige Zeitdokumente
Der Bildband "Hans und Grete" enthält einzigartige Bilder der ersten Generation der RAF. Astrid Proll, Ex-Mitglied der ebendieser, gelang eine hervorragende Zusammenstellung von Dokumenten, die eine ideale Ergänzung zur sonstigen Literatur zum Thema Rote Armee Fraktion bilden.
Die Fotos geben Einblicke in die anfängliche Selbstinszenierung der Mitglieder um Andreas Baader (Deckname Hans), Gudrun Ensslin (Deckname Grete), Ulrike Meinhof, Horst Mahler u.a.
Die Dramatisierung durch Auswahl der Bilder, die Leben und Sterben in der Zeit der "Stadtguerilla" zeigen, lassen den Betrachter, wenn auch sehr subjektiv, in die Geschichte der RAF eintauchen, sodass sich dem Betrachter ein zwar lückenhafter, wenngleich eindrucksvoller Film eröffnet. Ich kann "Hans und Grete" jedem empfehlen, welcher sich schon einen Überblick über die RAF verschafft hat, da einige Fotos aus ihrer "PR-Abteilung" zu stammen scheinen.
Ein bewegendes Dokument
Dieser Foto-Band aus einer dramatischen Zeit in der neueren deutschen Geschichte vermag zu berühren
Interessant
Eine sehr interessante Art, sich der Geschichte der RAF zu nähern. Das Buch enthält Bilder der RAF, ihrer Kämpfer, ihrer Opfer, ohne diese zu kommentieren. Erschütternd sind sie fast alle - seien es die Bilder der Entführungsopfer oder das der verhungerten Holger Meins oder des toten Andreas Baader. Aber auch scheinbar gewöhnliche "Alltagsfotos" sind enthalten. Bilder von Baader, Ensslin und Co ganz entspannt in einem Pariser Lokal muten etwas eigenartig an, zeigen aber, daß es offensichtlich außer Kämpfen doch noch anderes gab. Hochinteressant sind die geheim gemachten Aufnahmen der Stammheimer im Gefängnis. Ensslin bei einer Gegenüberstellung, Meinhof im Gefängnishof lassen gut nachvollziehen, wie sehr die Häftlinge unter der Isolationshaft gelitten haben müssen. Alles in allem ein hochinteressantes Buch, das sich in gänzlicher neuer Weise der RAF nähert. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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