Customer Review:
Gutes Buch - hätte mir aber mehr über Kenia an sich gewünscht
Das Buch "Die Farbe meines Gesichts" liest sich ziemlich schnell, was zum einen an der einfachen Sprache, zum anderen an der weniger anspruchsvollen handlung liegt. Die Handlung an sich, erzählt das Leben einer Kenianerin, die am Strand von Mombasa als Prostituierte arbeitet. Es ist ziemlich interessant zu lesen, wie diese Frauen leben und wie sie zu den Männern stehen,die glauben, dass die Frauen gerade für sie als einzigen tiefere Gefühle haben. Dabei haben sie in Wirklichkeit drei oder mehr Verlobte gleichzeitig und nehmen immer gerade den, der ihnen am meisten Geld oder Geschenke mitbringt. Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin mehr auf die aktuelle Situation Kenias und auf die Kultur des Landes eingegangen wären. Außerdem finde ich ,dass die Autorin dadurch sich selbst in ein besseres Licht gestellt hätte, denn an einigen Stellen merkt man ihr ihre mangelnde Bildung ziemlich stark an. Das soll keineswegs ein Vorwurf sein, ich verstehe ihre Situation, aber sie hätte dieses Manko durch eine Beschreibung Kenias wett machen können. Erschreckend fand ich, was diese junge Frau für Geld alles getan hat und wieviel sie bereit war zu geben. Auch finde ich es furchtbar, dass einige Männer denken, dass sie ihre Perversionen getrost mit diesen Prostituierten ausleben können, weil sie sich das bei Europäerinnen anscheinend nicht getrauen...
Abstoßend und absolut ehrlich!
Ich habe das Buch innerhalb weniger Stunden durchgelesen und bin sehr beindruckt von dieser Frau, die durch Prügel Ungerechigkeit und Prostitution gegangen ist und trotzdem ihr Glück gefunden hat.
Absolut lesenswert !!
Das Buch ist wirklich super. Es erzählt in aller Ehrlichkeit die Geschichte der jungen Frau die zwischen Schlägen , Prostitution und Umzug in eine fremde Welt viel erlebt. Viele Fragen über Rassismus , Rituale und unterschiede zwischen Mann und Frau in Kenia werden ehrlich beantwortet und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen .. TIPP !!
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