Customer Review:
Leben und Leben lassen
Klein fasst in den 4 Kapiteln "No Space, No Choice, No Jobs, No Logo" zusammen wie sehr unser Leben von grossen Konzernen beeinflusst wird.
Sie schildert anschaulich die zwingende Logik nach der unsere Jobs verloren gehen und sich auf dem Weg in die dritte Welt in "Aufträge" für sweat shops verwandeln. Die Produkte, beispielweise Turnschuhe, werden dann reimportiert und unter enormen Marketingaufwand zu überteuerten Preisen verkauft.
Es ist möglich sich dem Markenwahn zu entziehen. Noch gibt es italienische Leder-Schuhe zu kaufen. Man kann jetzt auch wieder europäische Kleidung tragen: im Natur-Segment gibt es eine reichhaltige Auswahl.
Schuhe aus vegetabil gegerbtem Leder sind nicht unbedingt teurer als Markenschuhe, die in Indien mit Chrom gegerbt wurden.
Hinter den schillernden Fassaden der Marken und Logos
Ein packendes sowie erschütterndes Zeugnis aus der Welt der Marken- und Nobelkonzerne und den Opfern dieser ausbeuterischen und unmoralischen Fertigungsmaschinerie. Für Menschen die den Image-Phrasen misstrauen und gerne tiefer hinter die Kulissen schauen wollen ist dieses Buch absolut empfehlenswert!
Langweilig und schlecht
Kann kann gar nicht glauben, dass dieses Buch so gut abschneidet. Es ist langweilig, zeugt von wenig Sachverstand und wiederholt immer wieder die gleichen Argumentationen. Klar gibt es bei Nike etwa gleichviele Heilige wie im Vatikan, aber welche Alternativen werden geboten? Warum WOLLEN denn in vielen Ländern Menschen für diese Unternehmen arbeiten? Weil sie es als CHANCE und nicht als AUSBEUTUNG wahrnehmen. Die Alternative dazu ist halt nicht immer eine 35h/Woche und ein Flächentarifvertrag. Man sollte sich mal fragen, wo heute Taiwan stünde, wenn man vor vielen Jahren dort nicht auch mal unter widrigen Bedingungen Jeans genäht hätte.
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