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Ein wahrer Anekdotenfundus
Robert Greene versucht in diesem Buch die Wirkungsprinzipien von Macht aufzuschlüsseln. Hierbei bedient er sich zahlreicher Anekdoten aus der Weltgeschichte, von denen so manche auch einen Geschichtslehrer mit Sicherheit noch in Staunen versetzen mögen. Dieses Werk kämpft sich auf unterhaltsame Weise durch tausende Jahre Philosophie, Psychologie und illustriert Anhand berühmter Fehlschläge und Fehler von historischen Charakteren, dass man es auch anders machen kann.
Manch einer mag Recht haben, wenn er meint, dieses Buch sei kein guter Ratgeber im eigentlichen Sinne. Dies mag sogar für die einzelnen '48 Gesetze der Macht' sogar stimmen; Jedoch denke ich, dass der Autor eher die Absicht hat, den vielen naiv geprägten Menschen dieser Zeit darzustellen, wie gefährlich Leichtgläubigkeit sich auf jeden Bereich unseres Lebens auswirken kann.
Gutes Sachbuch, schlechter Ratgeber!
Greene zeigt an Hand historischer (sehr gut recherchierter) Beispiele auf, wie verschiedene Machtmechanismen wirken und welche Schlüsse man daraus ableiten kann, um Macht über andere Menschen auszuüben. Wenn man das Buch so versteht (Erforschung menschlicher Verhaltensweisen an Hand historische Beispiele) ist es sicher interessant und wertvoll. Gefährlich wird es m.E. in dem Moment, wo man es als Ratgeber versteht (und der Autor versteht es wohl so!), denn das Glück, nach dem wir alle streben, hat sicher nichts mit der Ausübung von Macht über andere Menschen zu tun. Genauso wie ich davon überzeugt bin, dass daraus keine feststehenden Gesetze abgeleitet werden können und dürfen. Die Überschriften der einzelnen Kapitel sprechen da schon für sich ("Scheue Bindungen", "Vernichte deine Feinde vollständig", "Lass andere für dich arbeiten" etc.).
Top Weisheiten fürs Leben
Eines der besten und wertvollsten Bücher, die ich je gelesen habe.
Ich kann es jedem empfehlen, es zu kaufen und zu lesen. Einmal in der Hand, läßt man es nicht mehr los.
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