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Verständlich, innovativ und sehr interessant!
Viele ErzieherInnen stehen besonders den elektronischen Medien kritisch gegenüber. Oft wird dies durch eher fadenscheinige „unhaltbare“ Alltagstheorien begründet. Dass es aber auch schon viele ErzieherInnen gibt, die dieses neue Medium nutzen und sich auch viel davon für ihren beruflichen Alltag versprechen, geht aus dieser Studie hervor. Erschreckend ist, dass nach dieser Studie nur 2% der ErzieherInnen Internetkenntnisse in der Ausbildung erworben haben – und das in der heutigen Zeit, in der wir immer wieder von „Schulen ans Netz“ hören.
Insgesamt eine, für die Professionalisierung des ErzieherInnenberufes, sehr spannende Studie, die zeigt, dass sich der Autor intensiv als einer der wenigen in diesem Feld mit einer dringend notwendigen Thematik wissenschaftlich, mit dem neuen Instrument der Online-Forschung, befasst hat. Hinzu kommen geschlechtsspezifische Aspekte der Internetnutzung und Medienkompetenz, die in dieser Form in bisherigen Studien keine Berücksichtigung gefunden haben, wobei sehr deutlich wird, dass einen solche Betrachtungsweise dringend notwendig ist. Weiter werden interessante und fundierte Ergebnisse zur Demographie, der beruflichen Bedeutung der Internetnutzung und zur Medienpädagogik mit dem Internet ausgewertet und interpretiert.
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