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Sympathisches Bild des christlichen Radios
„Wenn eine ein Praktikum macht, dann kann sie viel erzählen..." Unter diesem Mottospruch könnte das Jubiläumsbuch zu 40 Jahren Evangeliumsrundfunk (ERF) stehen. Keine Chronik, keine langen Festreden von Programmdirektoren und Kirchenmännern werden in der Veröffentlichung geboten. Nein, der ERF hat seinen runden Geburtstag im Blick - er wird im Oktober 1999 gefeiert - und überrascht seine Freunde und Förderer sowie alle Radiointeressenten mit einer Sammlung von „privaten Briefen". Jennifer Lorenz heißt die Briefeschreiberin und ist Praktikantin beim ERF in Wetzlar. Ein Jahr lang arbeitet sie im Funkhaus des evangelikalen Radio- und TV-Senders, lernt das Produzieren von Radiobeiträgen mit Bandmaschine oder digitaler Workstation, das Formulieren von An- und Abmoderationen, erhält Einblicke in die Aufzeichnung von Fernsehbeiträgen, erfährt von den Reaktionen der Hörer und Zuschauer und vieles mehr. Und Jennifer schreibt Briefe. An ihre Eltern natürlich, denen sie viel über die Geschichte des ERF erzählt, sie über dessen Seriosität aufklärt oder über die Tatsache, daß die gesamte Arbeit durch Spendengelder finanziert wird. An ihren Bruder Lars, der nur für die technischen Aspekte des Rundfunks zu begeistern ist, und an den kleinen Kai, der am liebsten „Geschichten" liest, Begebenheiten, die durch die internationale Missionsarbeit von ERF und dessen Partnerorganisation TWR entstanden sind. An ihre Oma, die seit Jahrzehnten die Programme des Senders hört. Und an natürlich an ihre Lieblingsfreundin Melanie. Die Praktikantin Jennifer ist eine erfundene Figur. Aber die Fakten, von denen in ihren Briefen die Rede ist, sind zutreffend. Eckart zur Nieden hat sie zu den vorliegenden Brieftexten verdichtet. Was er geschaffen hat, enthält keine detaillierten Abhandlungen zu Geschichte oder Technik, keine langatmigen theologischen Reflexionen zur Radiomission überhaupt. Was der Autor geschaffen hat, ist ein kleines, sympathisches Buch, das en passant einen Überblick über die Arbeit des ERF gibt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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