Customer Review:
Nüchtern, oberflächlich
Das Buch "Das Universum in der Teetasse" von der Wissenschaftsjournalistin K.C. Cole wird laut Kommentaren auf dem Buchrücken als "ein Buch über Mathematik" dargestellt.
Nun, die angesprochenen Themen sind tatsächlich aus der Mathematik, wie z.B. Exponentielles Wachstum, Wahrscheinlichkeiten oder mathematische Gerechtigkeiten. Aber die Autorin gibt selber in ihren Danksagungen zu, dass sie dieses Buch geschrieben hat, ohne zu wissen, dass es über Mathematik handelt. Eine Freundin hat sie erst darauf aufmerksam gemacht.
Meiner Meinung nach hat Frau Cole tatsächlich nicht an Mathematik gedacht, als sie dieses Buch geschrieben hat. Es ist absolut oberflächlich gestaltet und geht nicht ins Detail.
Das Buch strahlt nicht die versprochene Leidenschaft aus, die auf dem Buchrücken versprochen wird: Die Berichte sind so nüchtern geschrieben, wie man sich Börsenberichte vorstellt: Aktie A ist gestiegen, Aktie B ist gefallen, Aktie C ... . Auch der witzige Part ist etwas mager ausgefallen - ich persönlich habe an genau zwei Stellen geschmunzelt.
Für Mathematik-Fans und "Fermats letzter Satz"-Leser ist dieses Buch nicht "spannender zu lesen als ein Krimi", sondern gerademal eine Unterhaltung, bei der der Wissensdurst nicht gestillt werden kann.
Für andere ist es wohl interessant, einen kurzen Überblick über die Dinge im Leben zu erhalten, bei denen Mathematik eine Rolle spielt.
Fazit:
0 Sterne für Mathematiker
4 Sterne für Non-Mathematiker
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2 Sterne im Durchschnitt
Bloße Aneinanderreihung von Mathematikanwendungen
"Nach der Lektüre dieses Buches wird nicht mehr allzuviel so sein, wie
es vorher war.", so steht es dem Umschlag. Das mag ja vielleicht
stimmen, wenn man das Buch einem Almbauern im 13. Jahrhundert gegeben
hätte. Wer einen deutschen Schulabschluß hat, der wird viele der
genannten Anwendungsbeispiele kennen. Als Physiker kann ich sagen, dass
zumindest die Abhandlung und die Interpretation viele Beispiele
zumindest einseitig, für einen Laien nicht verstehbar und irreführend
ist.
"Funksignale ... werden mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen
übertragen, die so langsam schwingen, dass sie für das Auge unsichtbar
sind ..." Was soll sich denn ein Nichtphysiker darunter vorstellen?
Wieso kann ich denn Dinge nicht sehen, die besonders langsam schwingen?
Außerdem schwingen nicht die Wellen, sondern der elektrische bzw.
magnetische Feldvektor.
"Wenn man genau mißt, was ein Teilchen gerade macht, kann man nicht
gleichzeitig genau messen, wo es sich befindet. Wenn man genau mißt,
wieviel Energie es hat, verliert man jegliche Information über die
Zeit."
Hier werden zwei Unschärferelation miteinander in Verbindung gebracht,
die nichts miteinander zu tun haben. In der Quantenmechanik gibt es für
der Ort, den Impuls und die Energie Operatoren, für die Zeit aber nicht.
Außerdem was soll "verliert man jegliche Information über die Zeit
bedeuten?" Weiß der Physiker dann nicht mehr wie spät es ist?
Ich werde zumindest das Gefühl nicht los, dass die Autorin selbst nicht
versteht, was sie schreibt. Vieles scheint mir aus irgendwelchen Büchern
bunt zusammengewürfelt. Wer es nicht bereits kennt, der wird es durch
dieses Buch sicher nicht verstehen.
Oberfläche Darstellung einiger Mathematikanwendungen
"Nach der Lektüre dieses Buches wird nicht mehr allzuviel so sein, wie es vorher war.", so steht es dem Umschlag. Das mag ja vielleicht stimmen, wenn man das Buch einem Almbauern im 13. Jahrhundert gegeben hätte. Wer einen deutschen Schulabschluß hat, der wird viele der genannten Anwendungsbeispiele kennen. Als Physiker kann ich sagen, dass zumindest die Abhandlung und die Interpretation vieler Beispiele zumindest einseitig, für einen Laien nicht verstehbar und irreführend ist.
"Funksignale ... werden mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen übertragen, die so langsam schwingen, dass sie für das Auge unsichtbar sind ..." Was soll sich denn ein Nichtphysiker darunter vorstellen? Wieso kann ich denn Dinge nicht sehen, die besonders langsam schwingen? Außerdem schwingen nicht die Wellen, sondern der elektrische bzw. magnetische Feldvektor.
"Wenn man genau mißt, was ein Teilchen gerade macht, kann man nicht gleichzeitig genau messen, wo es sich befindet. Wenn man genau mißt, wieviel Energie es hat, verliert man jegliche Information über die Zeit."
Hier werden zwei Unschärferelation miteinander in Verbindung gebracht, die nichts miteinander zu tun haben. In der Quantenmechanik gibt es für der Ort, den Impuls und die Energie Operatoren, für die Zeit aber nicht. Außerdem was soll "verliert man jegliche Information über die Zeit bedeuten?" Weiß der Physiker dann nicht mehr wie spät es ist?
Ich werde zumindest das Gefühl nicht los, dass die Autorin selbst nicht versteht, was sie schreibt. Vieles scheint mir aus irgendwelchen Büchern bunt zusammengewürfelt. Wer es nicht bereits kennt, der wird es durch dieses Buch sicher nicht verstehen.
"K.C. Cole ist klug und hat einen weiten Horizont ...", wenn das unverstandene Zusammentragen mathematischer Anwendungsbeispiele in den USA bereits als klug gilt, dann wundert es mich nicht, dass die zugegeben ausgezeichnete Forschung in den USA von so vielen Ausländern getragen wird.
Zum Schluß noch ein Tipp der Autorin um Probleme zu lösen: "Man kann einen Trick anwenden, um dieses Problem in den Griff zu bekommen: das eigene Bezugssystem verändern. Stellen Sie sich vor, unser vierdimensionales Raum-Zeit-Kontiuum ist die Oberfläche eines Ballons." - Viel Spaß dabei"
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