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Architektur fühlen und begreifen
Der Statiker, Bautechniker und Geomant Harald Jordan widmet sich in diesem 120 Seiten starken, wunderbar handlichen Hardcover-Buch den energetischen Eigenschaften sämtlicher Übergänge an Bauwerken: Tore, Türen, Fenster, Schwellen, Sockel, Traufen, Zuwegungen. Darüberhinaus führt er auch auf philosphischer und wahrnehmungspsychologischer Ebene in das Thema "Übergänge" ein.
Harald Jordan schuf mit "Die Kraft des Übergangs" ein profundes, kulturhistorisch und bautechnisch umfassendes Kompendium. Viele Skizzen und Illustrationen veranschaulichen die energetisch wirksamen Prozesse im Bauwesen. Durch das tiefe und breite historische wie bautechnische Fachwissen des Autors grenzt sich dieses Werk von manch anderen seichten oder verstiegenen esoterischen Publikationen ab. Interessante Quellenverweise im Text sowie eine ausführliche Literaturliste machen auch dem Laien Lust, sich tiefer in das Thema einzuarbeiten. Der Schwerpunkt von Harald Jordans Darstellungen liegt im europäischen Kulturraum, es werden aber auch zahlreiche Vergleiche und Beispiele aus aller Welt angeführt.
"Die Kraft des Übergangs" verdeutlicht die Notwendigkeit für ein besseres Bauen in formaler wie energetischer Hinsicht. Harald Jordan zeigt auf, daß gut proportionierte Bauten und Bauelemente von überzeugender Ästhetik meist auch im energetischen Sinne ausgewogen sind.
Man erfährt, wie man die Konstruktion und Gestaltung von historischen Sakral- wie Profanbauten verstehen kann und lernt, in Gebäuden wie in einem Buch zu lesen. Es werden aber ebenso Anregungen gegeben, wie man Neubauten nachträglich energetisch optimieren kann bzw. von vorneherein besser gestaltet.
"Die Kraft des Übergangs" animiert zu einem eigenständigen und kreativen Umgang mit den energetischen Aspekten von Architektur und dem eigenen Wohnumfeld über die reine Form und Funktion hinaus. Absolut empfehlenswert, darüberhinaus auch noch angenehm flüssig zu lesen.
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