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Inhalt und Zusammenfassung (vom Autor)
Inhaltsverzeichnis (Kurzfassung):
Teil I
Im Schlund von Raum und Zeit
Rätsel um unersättliche Schwerkraftfallen im All
Prolog auf der Erde
An den Fronten der Forschung
1. Kapitel: Schwarze Löcher
2. Kapitel: Finales Fiasko
3. Kapitel: Wege aus der Krise
4. Kapitel: Hawkings Revision
5. Kapitel: Das Gewebe der Raumzeit
6. Kapitel: Schwarze Spiegel
Teil II
Mit Überlichtgeschwindigkeit zu den Sternen
Wurmlöcher, Warp-Antrieb und Tachyonen
7. Kapitel: Zu neuen Ufern
8. Kapitel: Der Warp-Antrieb
9. Kapitel: Wurmlöcher
10. Kapitel: Tachyonen
Teil III
Zeitmaschinen, Zeitreisen und Zeitparadoxien
Bewegungen durch die vierte Dimension
11. Kapitel: Botschaften und Reisen durch die Zeit
12. Kapitel: Zeitmaschinen groß und klein
13. Kapitel: Zeitparadoxien - oder nicht?
14. Kapitel: Im Anfang war die Zeitschleife
Mit 30 Abbildungen. Insgesamt 256 Seiten.
Zeitreisen sind möglich
Der Wissenschaftsjournalist Rüdiger Vaas hat ein Buch über die Möglichkeit von Zeitreisen verfasst. Herr Vaas geht dabei auf alle erdenklichen Zeitreisevarianten ein. Am erstaunlichsten ist jedoch die Tatsache, daß beinahe alle Zeitreisemöglichkeiten, vom Thorne-Wurmloch bis zu Hugh Everetts und David Deutschs Paralleluniversen, die gegenwärtig von seriösen Physikern diskutiert und durchgerechnet werden, bereits weit in der Vergangenheit von Science fiction-Autoren in Kurzgeschichten und Romanen vorweggenommen worden sind. Wer behauptet, dass Zeitreisen nicht möglich sind, sollte sich an Jules Verne erinnern, der den Flug zum Mond vorhersagte.
Wir sind eine sehr junge Zivilisation, die sich anmaßt, auf dem besten Weg zur Formulierung einer Großen Einheitlichen Feldtheorie zu sein. In Wirklichkeit sind wir weit davon entfernt. Wir wissen sehr wenig. Das Universum wird noch einige Hundert Milliarden Jahre existieren. So ist unsere kurze Existenz und unser Wissen nur ein Staubkorn in der Unermeßlichkeit des Universums. Fortgeschrittene Zivilisationen vom Typ "Omega" könnten vielleicht längst die Zeit manipulieren, oder nach J.D. Barrow, bereits ganze Universen erschaffen.
Enrico Fermi fragte einmal, wo denn die Außerirdischen bleiben würden, wenn sie bereits zu interstellaren Reisen fähig wären. Sie müßten doch bereits die halbe Galaxis kolonisiert haben - da wir sie aber nicht sehen, würden sie nicht existieren, folgerte Fermi. Eine bauernschlaue Milchmädchenrechnung. Die Tatsache, daß Zeitreisende von uns nicht erkannt werden (falls sie möglicherweise als Zeittouristen unter uns sind), ist kein Beweis für ihre Nichtexistenz. Für unsere Maßstäbe scheinen wir viel zu wissen. Was wir aber alles nicht wissen (zum Beispiel, wie Zeitreisen in die Vergangenheit dereinst paradoxfrei und ohne großen Aufwand durchführbar sind), ist entmutigend.
Fazit: Ein tolles Buch zum Philosophieren. Unbeschränkt empfehlenswert.
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