Von Albert Einstein zur Welt-Formel. Das Weltbild des dritten Jahrtausends

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Customer Review:
Hochspannend
Roland Wingert entwickelt nichts weniger als einen Vorschlag für eine einheitliche Feldtheorie, indem er die Gedanken von Albert Einstein zur Grundlage macht und weiterentwickelt.
Die berühmte Gleichung E=mc2, wird dabei quadriert und neue Begriffe eingeführt, und die Gleichung modifiziert. Aber keine Angst: Formeln sind rar, und das Buch ist ohne Formel(n) mit etwas Durchhaltevermögen gut zu verstehen.
Er macht den Vorschlag für eine Weltformel. Ob es sich dabei um die „Weltformel" handelt vermag ich als Laie nicht zu entscheiden.
Wingert geht von einem Raum-Zeit-Quantenenergiefeld aus, dass unser Universum hervorgebracht hat und ständig neue Materie schafft. Dieses Raum-Zeit-Quantenenergiefeld ist selbst masselos, zeitlos und raumlos. Es besteht aus einer enrgetisch zu Null ausgeglichenen Struktur, die aber eben nicht „Nichts" ist, sondern energetische „Ausstülpungen" hervorbringt, die uns dann uns als Raum, Masse und Zeit erscheinen (erinnert an das Quantenvakuum, Nullpunktenergie und den Casimir-Effekt).
Als Modellvorstellung nimmt er ein Möbiusband, dass die Grundstruktur einer "Raum-Zeitenergiewelle" bildet. In diesem Möbiusband gibt es nur eine Seite, aussen ist innen und umgekehrt, beide Seiten bilden eine untrennbare Einheit, so wie auch die „Raum-Zeitenergiewelle" eine Einheit bildet. Aus dieser Grundstruktur „kondensiert" nun entweder „Raumenergie" oder „Zeitenergie" aus. Hier weicht die Vorstellung von Wingert von der klassischen/annerkannten Physik ab, denn diese Begriffe gibt es dort nicht.
„Raumenergie" wird zu Masse und „Zeitenergie" wird zu Photonen bzw. Bewegungsenergie. Beide bedingen einander und sind quasi zwei Seiten derselben Medaille. Beide Energien können auf Kosten der jeweils anderen entstehen bzw. suchen nach Potentialausgleich. In der Folge entstehen Raum, Zeit und Masse, die für uns eben als Raum, Zeit und Masse erscheinen aber „in Wirklichkeit" nur ein sichtbarer Ausdruck der Suche nach Potentialausgleich ist. Wingert gibt ablaufenden Prozessen einen neuen Bedeutungsinhalt.
Was auf den ersten Blick bizarr erscheint, kann auf den zweiten Blick eine Menge unerklärlicher Phänomene erklären und erscheint schlüssig und last not least: einfach
Unter anderem erklärt er auch (geradezu entäuschend einfach) das Doppelspaltexperiment.
Auch das Aspect Experiment kann erklärt werden. Wingert hat dabei aber eine 100 %ige Korrelation von Photonen.
Er setzt „objektive Realität" ausdrücklich voraus (wobei er hier Einstein folgt) und entwickelt dann ein Modell davon.
(Ob die Experimente der „verzögerten Entscheidung" auch zu erklären sind, wäre eine interessante Frage, aber ich würde auf den ersten Blick denken, das sie es sind, bin aber aktuell nicht detailliert mit den einzelnen Versuchsaufbauten, z.B. der Frankfurter Gruppe vertraut (Buch: die Erfindung des Universums, neue Überlegungen zur philosophischen Kosmologie, Herausgegeben von Walter Saltzer, Peter Eisenhardt u.a.))

Im ersten Teil seines Buches geht Prof. Wingert fundamental auf die Unterscheidung „Wirklichkeit" und „objektive Realität" ein und diskutiert die Frage was ist real, was können wir erkennen.
Physik und Philosophie werden mit klaren Worten verbunden und meines Wissens ist dies die einzige Darstellung, die die Unterscheidung zwischen „objektiver Realität" und „Wirklichkeit" so klar zum Thema Quantenphysik herausarbeitet. Die philosophischen Veröffentlichungen, beziehen sich nicht auf die physikalischen Erkenntnisse und die Physiker sind in den philosophischen Beschreibungen unsauber, da sie Begriffe unterschiedlich verwenden. Alleine wegen dieses Teil lohnt es sich das Buch zu lesen.
Ich wünsche Prof. Wingert viele Leser und bin gespannt auf Diskussionen (vor allem von Fachseite, die diese Theorie bzw. diesen Vorschlag hoffentlich nicht totschweigen) und weitere Veröffentlichungen von ihm.
Der Durchbruch ?
Ob die Ausführungen von Roland Wingert den Durchbruch in der
theoretischen Physik und Kosmologie für eine widerspruchsfreie
Feldtheorie bedeuten,vermag ich als Rezensent dieses Buches nicht
zu beurteilen.Die Schaffung einer neuen Weltformel zur Erklärung
des Universums-so viel ist gewiss-ist ein äußerst ehrgeiziges,
und wie ich meine zur Zeit noch zu hoch gestecktes Ziel.

Wingerts Betrachtungen basieren zum einen auf der Wirklichkeit,
so wie wir sie sehen,und zum anderen auf der objektiv-realen
Welt,wie wir sie nicht erkennen können.Was im Einzelfall zu-
trifft,ist das Ergebnis der vorhandenen oder fehlenden Passung.
Wingert bezieht sich sehr stark auf Einsteins Gedankenwelt,der
bei seinen physikalischen Betrachtungen gefordert hat,das je-
weilige System zu verlassen,um die objektiv-reale Welt zu erken-
nen.
Dass sich Wingert bei seiner sogenannten Weltformel im weiteren
Sinne auf Einsteins durchschlagender Erkenntnis,dass Energie=
Masse X Geschwindigkeit ist,bezieht,sei der Vollständigkeit halber erwähnt.

Zu sagen ist,dass Wingert manches an physikalischem Wissen
anzweifelt bzw.neue Größen einführt.Ich denke an Raumenergie und
Zeitenergie.Objektiv-real expandiert das Universum nicht,weil
Raum-Energie im Schwarzen Loch verschwindet und für immer für
das Universum verloren ist.Das beispielsweise steht im Gegensatz
zur Entdeckung der Strahlung Schwarzer Löcher,der sogenannten
Hawking-Strahlung,die dadurch wieder Energie abgeben.

Allerdings wartet auch diese Theorie auf Ihre endgültige Bestätigung.

Der Wert dises Buches liegt in dem Erschliessen einer neuen Ge-
dankenwelt.
Urknall Theorie vom singulären Punkt, törichte Einbildung
Urknall – Theorie vom singulären Punkt, törichte Einbildung, utopisches Denken, das der Realität Gewalt antat ?

Der neue, ungewohnte Denkansatz des Autors fordert einfach Respekt und beachten Sie bitte beim Lesen: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
Die neue Sicht des Autors lehrt, man sollte nicht beim Universum als solches bei einem Ausschnitt stehen bleiben. – Das singuläre Ereignis, eine Art Explosion die den gesamten Raum erfasst.
statt diese Theorie mit seinen notwendigen Widersprüchen und Lücken zu akzeptieren, sollte der Leser die neue Wingertsche Theorie, dass das Universum aus den kleinsten Energiequant (Lichtquant) erklärt,
positiv-kritisch werten. Der Respekt vor dieser Denkleistung und der damit verbundene Erkenntnisgewinn führt zu einem neuen Naturmodell. Die Einfachheit der Natur als „Urknall“ – für mich ein populärwissenschaftlicher Gewinn. Nun hoffe ich auf Wissenschaftler und Philosophen, die diesen Denkansatz untersetzen.

Books:

  1. National Geographic - Galaxies 2006. Broschürenkalender .
  2. Redshift 3.0 Deluxe. Multimedia - Astronomie. CD- ROM für MacOS
  3. Redshift 2.0. Multimedia - Astronomie Deluxe. Hybrid CD- ROM für Windows ab 3.1/95 und Mac
  4. Kosmos Himmelsjahr 1998. CD- ROM für Windows 3.x/95, MacOS
  5. Unterwegs zur absoluten Dimension. Gott würfelt nicht - e = m ( l / t )²
  6. Planet Mars - der rote Planet
  7. Das Sonnensystem
  8. Saturn - Planet der Ringe
  9. Jupiter - der Riesenplanet
  10. Der Mond

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