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So und nicht anders
Was der Theologe Eugen Drewermann hier vorlegt, ist insofern lobenswert, weil es uns alle gelungenermaßen in die Welt der Moderne bringt.
Und endlich einmal mehr (oder weniger) wird in verständiger Form der Stand der heutigen Naturwisenschaft aufgezeigt bzw. erhellend dargestellt.
So ist es nur noch verwunderlich, wie es denn möglich ist, daß sich die "offizielle Theologie", respektive auch die wiederholbaren "Erklärungen" bei sonntäglichen Kirchenbesuchen immer noch auf den Erhalt von - ich möchte sagen - beispielhaften Festhaltemodalitäten bezieht.
Das ist weitgehend wohl noch verständlich, eben in einer Gesellschaft, die es vorzieht, sich mehr gefühlsmäßig zu versuchen, als rationell.
Auf den ersten Blick vielleicht enttäuschend, auf den zweiten aber - da hat Drewermann natürlich recht - verständlichermaßen nicht falsch.
Wenn wir Blaise Pascal recht verstehen, sollte man sich bei der "reinen Wissenschaft" eben nicht allzusehr aufhalten.
Da werden natürlich diejenigen, die sich mit Naturwissenschaft beschäftigen müssen u.U. die Nasen rümpfen und uns sagen: Laßt uns nur machen, wir finden vielleicht doch noch den Beweis.
Welchen Beweis eigentlich?
Den für entstehendes Lebens natürlich, will sagen den Beweis, wo - durch Materie plötzlich belebt wird.
Denn: "vom Baum des Lebens" wird er uns womöglich noch essen, wenn wir ihn nicht schnell aus dem Paradies jagen (so Gottvater im A.T.).
Wieso ist alles so gekommen? Wie - so sollten wir besser fragen (und nicht anders?).
Eben so, wie es ist, heißt natürlich die Antwort (es hätte auch anders kommen können!).
Und damit sollten wir es eigentlich zufrieden sein lassen (?).
Eine Konsequenz der Quantenphysik für Philosophie und Theologie könnte vielleicht bedeuten, daß man sich in Zukunft mehr mit dem Menschen an sich beschäftigt, und das eben kündigt der Autor ja auch am Schluß an.
Wohlan, die Zeit ist dann wohl nicht mehr fern, bis wir zu dem kommen, was wirklich wichtig scheint!
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