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Spannend und informativ
In seinem Buch "Sternstunden der Astronomie" beschreibt der Autor Thomas Bührke in sieben Kapiteln das Leben und Werk einiger der bedeutendsten Astronomen, im Einzelnen:
1. Kopernikus (heliozentrisches Weltbild: die Erde umkreist die Sonne)
2. Kepler/Galilei (Verfeinerung des heliozentrisches Weltbildes)
3. Herschel (Vermessung der Milchstrasse)
4. Bessel (Bestimmung des Sternenabstandes)
5. Leverrier/Adams (Entdeckung des Planeten Neptun)
6. Hubble (Entdeckung der kosmischen Rotverschiebung)
7. Oppenheimer (Schwarze Löcher)
Obwohl die Kapitel in chronologischer Reihenfolge angeordnet sind, ist jedes in sich abgeschlossen und kann auch einzeln mit Gewinn gelesen werden.
Neben den oben erwähnten Akteuren und Ihrem Weg zu den jeweiligen "Hauptleistungen" flechtet der Autor in jedem der Kapitel geschickt weitere relevante Entdeckungen, Charaktere und deren Wechselwirkungen mit ein.
Die Darstellung ist spannend und auch für Laien gut verständlich, dabei jedoch fundiert und übersichtlich.
Fazit: Dem Autor ist der Spagat zwischen interessanter Erzählweise und hohem Informationsgehalt bei straffer Darstellung hervorragend gelungen. Ich habe das Buch mit Vergnügen gelesen und kann es jedem an Astronomie oder Wissenschaftsgeschichte Interessierten vorbehaltlos empfehlen. Mehr davon bitte, Herr Bührke!
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