Customer Review:
Eine bereichernde Lektüre
Geheime Hohlräume, merkwürdige Steintafeln und mysteriöse Schriftzeichen: dieser Report zeigt uns Fakten, die unsere Archäologie gerne verschweigen würde. Über 100 Abbildungen dokumentieren neue und sensationelle Entdeckungen. Eine bereichernde Lektüre für alle jene, die der Schulwissenschaft nicht alles so abnehmen, wie es ihnen serviert wird.Insbesondere in den Universitäten sollte hier etwas aufgeschlossener agiert werden. Es genügt halt nicht, den alten Schmarn / Aufguss immer nur nach zu plappern, sondern auch einmal zu hinterfragen. Gut gemacht,Luc!
Rotzfrech, aber brilliant
Ich habe den Autor vor kurzem an den Basler PSI Tagen erlebt, und mir nach seinem mitreissenden Vortrag über rätselhafte archäolgische Funde das Buch dazu zu Gemüte geführt. Es liest sich brilliant und rotzfrech, auch wenn es gerade Archäologen vermutlich nicht unbedingt gefallen dürfte. Ein journalistisches Buch eben und kein wissenschaftliches. Schreibstil erinnert mich irgendwie an den Schweizer Jean Ziegler, der die Machenschfte der Elite ja ebenfalls mit brachialen Worten anprangert. Besonders hübsch ist, dass alle Kuriositäten auch bildlich dokumentiert werden. Speziell ebenfehlenswert: 4'000 Jahre alte (!!) Dinosaurierfiguren aus Ton aus Mexico und ein 20'000 Jahre alte Knochen aus Afrika mit eingeritzten Primzahlreihen. Wie man so etwas rational erklären will ist mir schleierhaft. Primalektüre für Andersdenker!
chris_68
So präzise und zielsicher wie ein blinder Autofahrer
Es ist klasse, wenn ein Autor mit fundierter Sachkenntnis echten Sprengstoff aufs Papier bringt und eine wissenschaftliche Revolution auslöst- aber Luc Brügin ist sicher keiner davon.
der Autor dieses Buches weiß über Archäologie anscheinend etwa so viel wie Homer Simpson über Atomkraftwerke oder eine Kuh über Astrophysik. Er bezeichnet zb. eine ->mittelalterliche<- Bibelillustration als "antik", verteidigt vehement auf eigene faust wild umherbuddelnde Hobbysucher und scheint somit wohl zu glauben, der Begriff "Grabungstechnik" hätte was mit Gartenarbeit zu tun.
wenn Luc Brügin mit seiner Kritik aber ernst genommen werden will, sollte seine "Feinde" kennen und wenigstens ein bisschen Ahnung von den Dingen haben die er kritisiert- das wäre auch mal ein Schritt weg vom schwammigen pseudo-investigativen Journalismus.
Denn hätte er sich mal mit der Materie auseinandergesetzt, könnte er ernsthafte und berechtigte Wissenschaftskritik betreiben, die man zwar nicht mögen, aber respektieren muss.
In seiner eigenen Unizeit hätte Luc Brügin also vielleicht ein paar Archäologieveranstaltungen besuchen sollen. Dann hätte er bemerkt, dass von Dozenten grundsätzlich IMMER direkt gesagt wird, dass vor allem unkonventionelle Gedanken die Archäologie weiterbringen.
Beim Lesen wurde ich den Verdacht auch nicht los, dass Bürgin nicht nur ein mittelmäßig begabter Journalist, sondern auch ein äußerst frustrierter Uni- Abbrecher ist, der seine Wut über das eigene Versagen jetzt im allgemeinen an denen ablässt, die ihren Uniabschluss geschafft haben.
Aber wenigstens gibt der Autor einem Kunstgeschichte- Studenten wie mir mal die Gelegenheit, eine wirklich böse Rezension zu schreiben und zynischen Archäologen einen Anlass, sich beim Lesen köstlich zu amüsieren - und das ist schließlich auch was.
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