Customer Review:
Super Stoff für Klassische Archäologen und Laien!
Ich studiere das Fach Klassische Archäologie in Tübingen und habe dieses Buch als Grundlage für meine Zwischenprüfung benutzt. Es hat mir sehr geholfen, denn es liest sich unheimlich gut, ist leicht verständlich, zusammenhängend aufgebaut und es lässt eigentlich nichts Wesentliches aus. Ich kann es daher nur jedem empfehlen, der sich ob aus Spaß oder aus beruflichen Gründen mit der Klassischen Archäologie beschäftigen möchte. Die Kapitel sind sehr ausführlich und mit großem Sachverständnis und Fachwissen gestaltet. Alles ist dabei: Von den Philosophen der Antike über die Geschichte Roms und Athens bis hin zur pompejanischen Wandmalerei! Außerdem sind die Literaturhinweise sehr nützlich!
Essentiell, aber ...
Mit der Einführung von Tonio Hölscher, der seit über 35 Jahren zu den wegweisenden und (auch international!) meistzitierten Klassischen Archäologen gehört, ist für den Studenten nun ein wichtiges Buch zur Orientierung innerhalb des Faches verfügbar, welches zudem geschickt aktuelle Fragestellungen und Methoden (vgl. besonders die Beiträge von D. Graepler und B. Borg) mit der unverzichtbaren Vermittlung von Grundkenntnissen verknüpft. Bei der derzeitigen Schwemme an Einführungen von eher begrenztem Nutzen (man vergleiche die Einführungen von J. Bergemann, F. Lang oder U. Sinn)zeichnet sich dieses Buch besonders durch seine Tauglichkeit als Arbeitsbuch heraus, in welchem man relativ schnell wichtigste, grundlegende Informationen zu den zentralen Gebieten der kl. Archäologie nachschlagen kann und darüber hinaus an weitere Literatur verwiesen wird.
Aber: ein Student, der glaubt, man könne durch Auswendiglernen des Inhalts zum ordentlichen wissenschaftlichen Arbeiten gebracht werden, wird spätestens zur Zwischenprüfung merken, dass dieses Buch lediglich einen Anfang bzw. einen Anreiz für weitere (selbstständige!!!) Studien bieten kann. Dies ist insofern wichtig zu wissen, als dass, auch aufgrund des knapp bemessenen Raums, viele Themen nur bedingt kritisch diskutiert werden (vgl. besonders die Kapitel über Forschungsgeschichte und die wichtigsten Fachtermini). Ferner ist das Fehlen von Fußnoten zwar gut für die Lesbarkeit, für den Anfänger ist es auch dementsprechend bequem, allerdings verführt das auch dazu, dass der Leser eher unkritisch das Geschriebene als "gottgegeben" annimmt und nicht mehr den Beweisgang der Aussage nachzuvollziehen mag. Schliesslich ist es in wissenschaftlicher Hinsicht entscheidender zu wissen, WARUM etwas so ist, wie es ist, als nur zu wissen, dass es so ist.
Es bleibt dabei: das Studium der kl. Arch. verlangt intensive, eigene Studien in der Bibliothek, um sich selbst ernsthaft in wissenschaftlichen Arbeitsweisen zu trainieren (bzw. um sich auch ein breiteres Wissen an Monumenten zuzulegen, da das Buch sozusagen nur die "üblichen Verdächtigen" bespricht und abbildet). Zwar kann man sich mit diesem Buch an einem größeren Institut bis zur Zwischenprüfung "durchmogeln", trotzdem kommt das einem Selbstbetrug gleich, denn: die Fähigkeit, kritisch zu denken und aufmerksam zu SEHEN, kann einem die Einführung nicht geben. In diesem Sinne gilt die Aussage von T. Hölscher gleichsam als Aufforderung: "Wer mehr weiß, dem fällt auch mehr ein!" Kurzum: eine sehr brauchbare Einführung, die ein Desiderat erfüllt. Trotzdem kann sie eines nicht vermitteln (das kann man ihr aber auch nicht vorwerfen): Kritikfähigkeit im Umgang mit archäologischen Thesen
Die Essentials der Klassischen Archäologie
Zu diesem Buch kann ich als Studentin der Klassischen Archäologie nur sagen: ich habe(fast ausschließlich)damit meine Zwischenprüfung in Klassischer Archäologie bestritten - und kann es jedem Studenten, aber auch interessierten Laien, nur wärmstens empfehlen - wie der Titel schon verspricht, hat man nach aufmerksamer Lektüre einen guten, interessant vermittelten Überblick über die wichtigsten Themen dieses Fachbereiches, auf dem man gut aufbauen kann.
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